Die Mozartgesellschaft Schwetzingen veranstaltet jährlich von Ende September bis Mitte Oktober das Schwetzinger Mozartfest . Nomen est omen, denn bei diesem Klassikfestival steht definitiv der Namensgeber im Mittelpunkt. Neben einer Mozartoper im Rokokotheater, erfüllen Kammerkonzerte renommierter Ensembles die Zirkelsäle des Schlosses mit Musik.
Über das Festival hinaus laden ganzjährig stattfindende Schlosskonzerte zu weiteren musikalischen Reisen auf den Spuren Mozarts ein.
Seit 2021 ist die Mozartgesellschaft zudem Veranstalter der „Fête de la musique“ in Schwetzingen, die nach französischem Vorbild die Grenzen zwischen U- und E-Musik einreißt und die Musik dort hinbringt, wo sich am längsten Tag des Jahres die Menschen zusammenfinden … auf die Straßen und Plätze von Schwetzingen.
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Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Geschäftsstelle Heidelberger Straße 1a D-68723Schwetzingen
Hannes Minnaar, Klavier
Maria Milstein, Violine
Gideon den Herder, Violoncello
Isabelle van Keulen, Viola
Wolfgang Amadé Mozart: Klavierquartett in Es-Dur, KV 493
Robert Schumann/Theodor Kirchner: 6 Studien in kanonischer Form, op. 56
Robert Schumann: Klavierquartett in Es-Dur, op. 47
Bei diesem Eröffnungskonzert sind zwei zentrale Pfeiler der Klavierquartett-Literatur zu erleben. Eine Gattung, die in der Kammermusik zu Unrecht etwas stiefmütterlich behandelt wird, wo sie doch die Brücke zwischen intimer Kammermusik und orchestraler Fülle bildet. Ein gebettet ist ein Werk, das Schumann ursprünglich für den Pedalflügel komponierte. Ein Instrument, das er und seine Frau Clara vornehmlich zu Studienzwecken nutzten, um Klangräume ähnlich einer Orgel zu generieren. Da dieses Instrument eher selten und im Konzertbetrieb unpraktikabel ist, erklingt heute die Adaption Theodor Kirchners für Klaviertrio – ganz im Geiste Schumanns.
Ein Wiedersehen mit guten alten Freunden, gewachsen aus langjähriger künstlerischer Verbundenheit und gegenseitiger Wertschätzung: Das Van Baerle Trio rund um Maria Milstein, die auch schon mit ihrer Schwester Natalie beim Mozartfest gastierte, ist ein gern gesehener und regelmäßiger Gast in Schwetzingen.
Eingeladen haben sie in diesem Jahr Isabelle van Keulen. Van Keulen ist eine der wenigen Musikerinnen, die sowohl Geige als auch Bratsche auf Weltklasse-Niveau spielt. Zudem ist sie Professorin für Violine, Viola, und Kammermusik an der Hochschule Luzern und Dirigentin u.a. der Deutschen Kammerakademie Neuss.
Bewertungen & Berichte Van Baerle Trio & Isabelle van Keulen
Klavierkonzert
Geister Duo
David Salmon & Manuel Vieillard, Klavier
Wolfgang Amadé Mozart: Sonate in C-Dur, KV 521
Franz Schubert: Allegro a-Moll, D 947 „Lebensstürme“
Wolfgang Amadé Mozart: Sonate in F-Dur, KV 497
Franz Schubert: Fantasie in f-Moll, D 940
Wenn man seinem Vater Leopold glauben mag, ist das Wunderkind der Erfinder der Sonaten zu vier Händen. Zunächst spielte er sie mit seiner Schwester Nannerl, dann mit seinen Schülerinnen in Wien, wo in seiner glücklichsten und produktivsten Phase zwischen Figaro und Don Giovanni auch KV 497 und KV521 entstanden. Gegenübergestellt werden hier zwei ikonische Werke aus Schuberts letzter Phase. Neben der berühmten Fantasie in f-Moll das Allegro a-Moll. Letzteres ist ein monumentaler Sonatensatz für vierhändiges Klavier, der seines Gleichen sucht und den später vom Verleger kreierten reißerischen Titel „Lebensstürme“ zu rechtfertigen scheint.
David Salmon und Manuel Vieillard lernten sich beim Studium in Paris kennen und bilden seitdem ein festes Duo. Ihre künstlerische Symbiose in ihrer gemeinsamen Liebe zur deutschen Romantik und nicht zuletzt Schumanns „Geistervariationen“ haben sie zu ihrem Namen inspiriert. 2021 gewannen die Franzosen den ersten Preis sowie fünf Sonderpreise beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Seitdem geben sie in ganz Europa Konzerte, sind regelmäßig Gast in der Elbphilharmonie und dieses Jahr erstmals in Schwetzingen.
Henja Semmler, Violine
Simone von Rahden, Viola
Antoaneta Emanuilova, Violoncello
Ludwig van Beethoven: Streichtrio in Es-Dur, op. 3
Wolfgang Amadé Mozart: Streichtrio in Es-Dur, KV 563
Während KV 563 als der Gipfel der Streichtrio-Literatur im 18. Jahrhundert gilt, stellte Beethovens op. 3 seinen ersten bedeutenden Schritt dar, sich in Wien als Komponist zu etablieren. Hier hat er den Stil seines Vorgängers studiert und erweitert. Beethoven hat sich bei der Komposition seines Trios explizit an Mozarts Meisterwerk orientiert. Beide Werke sind in Es-Dur komponiert und besitzen die ungewöhnliche Struktur von sechs Sätzen. Und auch wenn Beethoven hier versucht hat, die Gattung des Streichtrios weiterzuentwickeln, wird die Konzertreihenfolge zeigen, dass Mozarts Werk ein „Stück für die Ewigkeit“ ist.
Die passionierten Kammermusikerinnen Henja Semmler, Simone von Rahden und Antoaneta Emanuilova verbindet eine langjährige Freundschaft und unbändige musikalische Neugier. In unterschiedlichen Besetzungen stehen sie seit vielen Jahren gemeinsam auf der Bühne, so ist ihr Zusammenspiel geprägt von gewachsener Vertrautheit, stilistischer Vielfalt und einer lebendigen, facettenreichen Interpretation. Alle drei sind derzeit als Lehrende an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig.
Bewertungen & Berichte Semmler, von Rahden & Emanuilova
Klavierkonzert
Markus Becker
Klavier Freistil
Wolfgang Amadé Mozart: Werke und Improvisationen
Wenn Wolfgang Amadé Mozart auf spontane Erfindungslust trifft, entsteht ein Konzertabend voller Überraschungen: Der Pianist Markus Becker widmet sich Mozarts Musik auf ganz eigene Weise.
Schon als kleines Kind begann er auf dem Klavier zu improvisieren.
Dieser Leidenschaft ist Markus Becker bis heute treu geblieben. Er zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Klavierszene. Nach Studien in Hannover und Paris führte ihn seine Karriere auf internationale Bühnen; zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren seine stilistische Bandbreite zwischen klassischem Kernrepertoire, selten gespielten Werken und Crossover-Projekten. Besonders geschätzt wird er für seine außergewöhnliche Fähigkeit zur Improvisation: Mit spielerischer Leichtigkeit verbindet er klassische Formgebung mit jazzigen Harmonien, rhythmischer Raffinesse und spontaner Klangfantasie.
Gerade diese Offenheit macht den Reiz des Abends aus. Das „Mozart-Thema“ bleibt bewusst schillernd – neben Originalwerken erklingt vielleicht ein Motiv, vielleicht eine Wendung, vielleicht nur ein musikalischer Gedanke, der als Ausgangspunkt für die Improvisationen dient. Aus dem Moment heraus entwickelt Becker neue Perspektiven auf Bekanntes und lässt unerwartete Klangräume entstehen. So darf man gespannt sein, wohin die Reise in der Stadtkirche führt: zwischen Wiener Klassik und Jazzclub, zwischen feiner Anspielung und virtuoser Freiheit – ganz im Geist eines Komponisten, der selbst ein begnadeter Improvisator war.
Tim Vogler, Violine
Frank Reinecke, Violine
Stefan Fehlandt, Viola
Stephan Forck, Violoncello
Nikolaus Friedrich, Bassettklarinette
Wolfgang Amadé Mozart: Streichquartett in d-Moll, KV 421
Sascha Lino Lemke: An{Verwandlungen} | Uraufführung
Robert Fuchs: Quintett für Klarinette und Streichquartett in Es-Dur, op. 102
Das Konzert startet tragisch und düster mit Mozarts Streichquartett KV 421, dem einzigen Moll-Quartett unter den berühmten Haydn-Quartetten. Laut den Erinnerungen von Constanze Weber entstand es, während sie mit ihrem ersten Kind in den Wehen lag und ihre Schreie sind in die Musik eingeflossen. Fuchs, eine wichtige Figur im Wiener Musikleben Ende des 19. Jahrhunderts, schlägt mit seinem Klarinettenquintett eine Brücke zwischen Brahms’scher Tradition und den Klangfarben der Jahrhundertwende. Die englische Klarinettistin Thea King beschrieb das Werk treffend als eine Verbindung, die „die Aromen des jungen Mahler, Strauss und Schönberg“ annimmt. Es wird spannend, wie sich die Uraufführung des Komponisten Sascha Lino Lemkes in diesen Reigen einfügt.
Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet – hier liegt wohl das Geheimnis des Vogler Quartetts, das weltweit eine einzigartige Karriere verfolgt. Mit kammermusikalischer Intelligenz, spieltechnischer Souveränität und interpretatorischem Feingefühl lassen Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck einen unverkennbaren Streichquartettklang entstehen, der dank der lebendigen Ensemblekultur immer neue Perspektiven gewinnt. Der erste Preis beim Streichquartett-Wettbewerb in Evian 1986 machte das ostdeutsche Ensemble von der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bereits ein Jahr nach der Gründung international bekannt. 2025 feiert das Ensemble sein 40-jähriges Bestehen in unveränderter Besetzung – dieses ist singulär.
Bewertungen & Berichte Vogler Quartett & Nikolaus Friedrich
Konzert
Duo StringBreeze: Tanz durch die Epochen
Duo StringBreeze
Elisso Gogibedaschwili, Violine
Marko Trivunovic, Akkordeon
Johann Sebastian Bach: Violinsonate in h-Moll, BWV 1014
Wolfgang Amadé Mozart: Violinsonate in G-Dur, KV 301
Manuel de Falla: Suite populaire espagnole
Bela Bartok:Rumänische Volkstänze
Astor Piazolla: Histoire du Tango (Auswahl)
Ob höfisch oder folkloristisch, ob leidenschaftlich frei oder in streng stilisierter Form – der Tanz hat in allen musikalischen Epochen Spuren hinterlassen. Musik ist Bewegung in Klang. Sie atmet, tänzelt, schreitet und wirbelt. Sie folgt ihrem eigenen Pulsschlag, der sich durch die Jahrhunderte zieht. Dieses Programm spürt dem Rhythmus durch verschiedene Zeiten nach – von barocker Linienkunst über klassisch-beschwingte
Eleganz bis hin zu modernen Tango-Erzählungen. Jedes Werk spricht seine eigene tänzerische Sprache: Johann Sebastian Bachs polyphone Klarheit trifft auf Mozarts federnde Leichtigkeit und geht über in Bartóks rustikale Volksmelodien; die leidenschaftlichen spanischen Tänze De Fallas und die bittersüßen Tangos von Astor Piazzolla schlagen einen Bogen in die Gegenwart – voller Energie, Melancholie und improvisatorischem Atem.
Das Duo StringBreeze sind Elisso Gogibedaschwili (Violine) und Marko Trivunovic (Akkordeon). Und sie bringen nach eigenen Angaben „frischen Wind“ in die Klassik. Mit Violine und Akkordeon erschaffen sie eine Klangwelt, die überrascht, begeistert und bekannte Meisterwerke völlig neu erscheinen lässt. Mutig, farbenreich und voller Energie. Nicht umsonst wurden sie in dieser Saison in die Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs aufgenommen.
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Bewertungen & Berichte Duo StringBreeze: Tanz durch die Epochen
Kinderkonzert
Duo StringBreeze: Eine magische Tanzreise
Ein Mitmach-Konzert für Menschen ab 6 Jahren
Elisso Gogibedaschwili, Violine
Marko Trivunovic, Akkordeon
Taucht ein in eine magische Welt voller Musik und Bewegung!
Auf dieser fantasievollen Reise begegnet ihr Klängen, die atmen, tänzeln, schreiten und wirbeln – von höfischen Tänzen vergangener Zeiten bis zu feurigen Rhythmen aus Südamerika. Gemeinsam mit den Musiker:innen werdet ihr zu Tanzdetektiv: innen: Ihr entdeckt, wie Bach, Bartók, de Falla und Piazzolla mit ihren Melodien zum Tanzen einladen.
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Bewertungen & Berichte Duo StringBreeze: Eine magische Tanzreise
Konzert
Trio Adorno
Christoph Callies, Violine
Samuel Selle, Violoncello
Lion Hinrichs, Klavier
Wolfgang Amadé Mozart: Klaviertrio in d-Moll, KV 442
Antonin Dvorák: Dumky-Trio, op. 90
Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio in c-Moll, op.66
Das Besondere an KV 442 ist sein fragmentarischer Charakter, da es sich ursprünglich um drei unabhängige, unvollendete Triosätze handelt. Sie wurden erst posthum im Auftrag von Constanze Weber zu einem Konzertstück ergänzt. Das Finale, das aus seinem letzten Lebensjahr stammt, gilt als herausragend und verbindet Bach‘sche Kontrapunktik mit volkstümlicher Melodik. Volkstümlich geht es auch bei Dvorák weiter. Dumky sind slawische Balladen, die abrupt zwischen melancholischer Moll-Stimmung und schnellem Dur-Tanz wechseln, was besonders für den Cellisten vergnüglich ist. Mendelssohns Opus 66 steht seit jeher im Schatten seines ersten Trios – zu Unrecht. Denn kompositionstechnisch ist es deutlich anspruchsvoller und „ein bisschen eklig“ zu spielen wie der Komponist selbst es mit viel Understatement im Hinblick auf die Pianopassagen beschreibt.
Das Trio Adorno gilt als eines der spannendsten Ensembles seiner Generation. 2003 gegründet, ist das Triospiel bereits seit Jugendtagen die künstlerische Passion der drei Instrumentalisten. Seitdem hat sich das Trio einer Ästhetik verschrieben, die den homogenen Klang der beiden Streichinstrumente mit dem des
Klaviers verbindet, ohne dabei auf die Kontraste und den klanglichen Facettenreichtum der einzelnen Instrumente zu verzichten. Seit seiner Gründung wurde das Trio bei nahezu allen renommierten Kammermusikwettbewerben mit Preisen ausgezeichnet. Besonders prägend in ihrer Ausbildung waren die Studien mit dem Beaux Arts Trio, dem Artemis-Quartett, sowie ihren langjährigen Mentoren vom Alban Berg Quartett.
Wolfgang Amadé Mozart: Streichquartett in G-Dur, KV 387
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett in e-Moll, op. 44/2
Ludwig van Beethoven: Streichquartett in e-Moll, op. 59/2
Drei anspruchsvolle Werke dreier Komponisten mit ganz unterschiedlicher Handschrift. Mozarts erstes der Haydn-Quartette, seine Antwort auf dessen Opus 33, die er dem väterlichen Freund mit den Worten „Berühmter Mann und mein teuerster Freund, nimm hier meine Kinder!” widmet. Gefolgt von Mendelssohn zweiten Quartett der Trias op. 44, während seiner Hochzeitreise entstanden und berühmt für sein feenhaftes Scherzo und sein „Lied ohne Worte“. Nach der Pause Beethovens zweiter Teil der „Rasumowsky-Quartette“, ein Werk, das die Zeitgenossen als „Flickwerk eines Wahnsinnigen” bezeichneten, heute aber als wegweisend für die Gattung gilt.
Ardeo – in Latein « ich brenne » – ist mehr als nur der Name dieses Quartetts, Ardeo steht zugleich für das Lebensgefühl und die Herangehensweise der vier Französinnen an ihr Repertoire – und der Erfolg gibt Ihnen Recht. Das Quatuor Ardeo wurde 2001 am Pariser Nationalkonservatorium gegründet und zählt heute zu den
international erfolgreichsten Quartettformationen. Eine unablässige Arbeit an den Werken in perfekter künstlerischer Eintracht, Teamgeist und Freundschaft – dies sind bis heute die Grundsätze dieses außergewöhnlichen Quartetts, dessen Weg zum Erfolg von zahlreichen Wettbewerbsauszeichnungen, etwa in Bordeaux, Moskau, oder Melbourne gesäumt ist. Mit Freude präsentieren die Musikerinnen sich auf den großen Konzertbühnen und Festivals Europas.
Wolfgang Amadé Mozart: 8 Variationen über „Ein Weib ist das herrlichste Ding“ in F-Dur, KV 613
Anton Webern: Variationen für Klavier, op. 27
Ludwig van Beethoven: 33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli, op. 120
Finale Werke zum Finale des Festivals: Die 8 Variationen über „Ein Weib ist das herrlichste Ding“ ist Mozarts letztes großes Variationswerk – es entstand in seinem Todesjahr – und trotz des eher trivialen Titels gelten die Variationen als deutlich gehaltvoller und substanzieller als viele seiner früheren Variationszyklen. Als
musikalischer Kontrast folgen Antons Weberns Variationen aus seiner letzten Schaffensphase, die vielmehr eine Verbindung von Zwölftontechnik und Variation sind, aber laut Komponisten gespielt werden sollten, als sei es Bach. Das Mozartfest endet mit Beethovens letztem großen Klavierwerk. Und auch hier zeigt sich die Kunst der radikalen Umwandlung eines banalen Walzer-Themas in völlig unterschiedliche, tiefgründige Charaktere von parodistisch bis erhaben.
Florian Hölscher studierte bei Robert Levin, Michel Béroff und Pierre-Laurent Aimard in Freiburg, Paris und Köln. Entscheidende Impulse erhielt er darüber hinaus durch den Dirigenten Peter Eötvös. Sein Repertoire umfasst Solo- und Kammermusikwerke aus dem 17. bis 21. Jahrhundert. Mit Soloprogrammen war er Gast bei Festivals wie Présences (Radio France, Paris), Eclat Stuttgart, bei den Salzburger Festspielen, beim Heidelberger Frühling, beim Lucerne Festival und den Kunstfestspielen Hannover-Herrenhausen. Seit 2018 hat er eine Klavierprofessur an der HfMDK Frankfurt inne.
Die Mozartgesellschaft Schwetzingen veranstaltet jährlich von Ende September bis Mitte Oktober das Schwetzinger Mozartfest . Nomen est omen, denn bei diesem Klassikfestival steht definitiv der Namensgeber im Mittelpunkt. Neben einer Mozartoper im Rokokotheater, erfüllen Kammerkonzerte renommierter Ensembles die Zirkelsäle des Schlosses mit Musik.
Über das Festival hinaus laden ganzjährig stattfindende Schlosskonzerte zu weiteren musikalischen Reisen auf den Spuren Mozarts ein.
Seit 2021 ist die Mozartgesellschaft zudem Veranstalter der „Fête de la musique“ in Schwetzingen, die nach französischem Vorbild die Grenzen zwischen U- und E-Musik einreißt und die Musik dort hinbringt, wo sich am längsten Tag des Jahres die Menschen zusammenfinden … auf die Straßen und Plätze von Schwetzingen.
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Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Heidelberger Straße 1a
D-68723 Schwetzingen