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Aufführungen / Kulturveranstaltung Dampfzentrale Bern Bern, Marzilistr. 47
Aufführungen | Schauspiel

Eichmann - wo die Nacht beginnt

Stadttheater Bern

Ein Name ist besonders verknüpft mit dem Plan, in Europa die jüdische Bevölkerung zu vernichten: Adolf Eichmann. 1960 wurde Eichmann in Argentinien verhaftet und in Israel vor Gericht gestellt. Die politische Theoretikerin Hannah Arendt hat anlässlich dieses 1961 in Jerusalem geführten Prozesses gegen den SS-Obersturmbannführer ihre berühmte Abhandlung Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen verfasst. In seinem neuen Stück schöpft der italienische Dramatiker Stefano Massini aus Gerichtsprotokollen dieser Verhöre, aus der deutschen und jüdischen Geschichtsschreibung und den Essays von Hannah Arendt und schafft daraus einen theatralen Dialog, der so nie stattgefunden hat. Eichmann – wo die Nacht beginnt ist ein Bericht darüber, wie ein selbst ernannter «Ingenieur» zur Ausarbeitung eines ebenso minutiösen wie unmenschlichen Planes kommt. Eichmann, das Monster, kommt dabei als erschreckend durchschnittlicher Mann daher. Und genau hier nimmt schliesslich das Böse Gestalt an: in der alltäglichsten und unvermuteten menschlichen Kleinheit. Regie: Roger Vontobel Mitarbeit Regie: Ilinca Purică Live-Musik: Sebastian Lötscher Bühne: Joanne Klopp Kostüme: Anouk Hufschmid Hirschbühl Licht: Reto Dietrich Dramaturgie: Julia Fahle Dramaturgie: Felicitas Zürcher Ca. 1h 45 ohne Pause
Aufführungen | Schauspiel

Heidi

Stadttheater Bern

Premiere: 9.1.2026 Heidi, der Schweizer Mythos und Publikumsmagnet. Heidi, die Brückenbauerin zwischen den Kulturen. Heidi, das Symbol für Swissness – eine Sympathie­trägerin sondergleichen. Was aber macht den Stoff so populär, und was den Mythos zum Mythos? Dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein, die Welt der Berge, die ewig locken und «Hier oben bist du zu Haus» rufen, während heute die Naturdinge verschwinden und soziale Beziehungen erkalten. Heidi ist Sehnsucht nach der heilen Welt, nach einem Bett aus Stroh, nach frischer Milch von einem Tier mit einem Namen, nach Versöhnung, nach feuch­tem Gras unter den nackten Füssen. In alldem ist Heidi vor allem Pop: emotional und melancholisch, hoff­nungsvoll und politisch. In dieser Überschreibung werden die Geschichte des Waisenmädchens und ihre Darstellungen, Rezep­tionen und Übersetzungen vom Team um die Regisseurin Lena Reissner ent­- und re-mythisiert. Auch mit der neuen Leitung am Theater Freiburg geht unser Format x­change weiter: Für Heidi, das in Bern zu sehen ist, wird im Gegenzug unser mit dem Magazin Reportagen erarbeitetes, globales Rechercheprojekt #lookoftheday in Freiburg gastieren. Konzept & Überschreibung: Hayat Erdoğan, Lena Reissner Regie: Lena Reissner Bühne: Han Le Han Kostüme: Lena Rickenstorf Musik: Moritz Widrig, Joachim Flüeler Dramaturgie: Hayat Erdoğan Eine Koproduktion vom Theater Neumarkt und dem Theater Freiburg
Aufführungen | Schauspiel

Mogli oder this way is not the way to the waterfall (wirklich nicht)

Stadttheater Bern

Uraufführung: 21.1.2026 Ralph Tharayil, Hausautor der Spielzeit 2024/25, hat sich in Bern mit seinem Debüt Nimm die Alpen weg sowie mit ergänzenden Texten zu Max Frischs Graf Öderland bereits vorgestellt. Im Januar 2026 wird sein neues Stück in der Vidmar 2 zur Uraufführung kommen. «Welcome to the jungle, we got fun and games», heisst es bei Guns N’ Roses. Vielleicht könnte man sagen, dass der Dschungel die Chiffre der Wildheit ist; dass im Dschungel die Trennlinie zwischen Wolf und Mensch verläuft; dass der Dschungel die Metapher ist für jene gnadenlose Logik, mit der der Körper zur postdigitalen Kapitalware geworden ist; dass es dieser Körper doch vielleicht einfach mal mit Gemütlichkeit probieren sollte – auf den Lieferando­-Bikes, in den Coltan­ Minen oder auf den Gerüsten der Baustellenwüsten; und dass dieser Körper ja doch menschlich sein könnte. Vielleicht so. Die Regisseurin Miriam Ibrahim wird den neuen Text von Ralph Tharayil in Bern zur Uraufführung bringen. Sie inszenierte «Blues in Schwarz Weiss» mit Gedichten von May Ayim und Texten von Julienne De Muirier, «Leyla.Fragmente» zum Thema Queerness und Islam mit Texten u.a. von Fatima Moumouni, «Adas Raum» von Sharon Dodua Otoo. Nach Arbeiten an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Hannover, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Residenztheater München ist dies die erste Arbeit in Bern. Regie & Musik: Miriam Ibrahim Austattung & Video: Andrea Barba Dramaturgie: Julien Enzanza
Aufführungen | Oper

Le nozze di Figaro

Stadttheater Bern

Premiere: 30.1.2026 Figaro und Susanna wollen eigentlich nur heiraten, doch dieses Unterfangen stellt sich als komplizierter heraus als gedacht. Auf dem Weg unter die Haube müssen Intri­gen und Verehrer abgewehrt sowie Treue­ und Eifer­suchtsproben bestanden werden: So wirbt Figaros Chef Graf Almaviva ebenfalls um Susanna, die sich mit des­sen Frau, der Gräfin, verbündet; Figaro hingegen glaubt sich betrogen – und dann schwirrt da noch schmach­tend der junge Cherubino herum. Ein Verwirrspiel aus Verkleidungen und Verwechslungen beginnt! Das zu seiner Zeit überaus populäre Schauspiel von Beaumarchais barg Ende des 18. Jahrhunderts in seiner expliziten Kritik am Adel und dessen Gebaren politische Sprengkraft. Auf dieser Vorlage schuf Mozart gemeinsam mit Lorenzo Da Ponte eine seiner bis heute beliebtesten Opern: voller Witz und Verve, aber auch mit Melancholie und dem für Mozart und Da Ponte typischen, ebenso scharfen wie liebevollen Blick für die skurrilen Eigenheiten des Menschen. Für Bern inszeniert Regisseur Marco Štorman die Oper als Sommernachtstraum zwischen Magie und Realität, mit Figuren, die stets auf der Suche sind nach Balance in einem Leben, das immer mal wieder auf den Kopf gestellt wird. Musikalische Leitung: Clément Lonca Regie: Marco Štorman Bühne: Márton Ágh Kostüme: Anna Rudolph Licht: Christian Aufderstroth Dramaturgie: Rebekka Meyer Chordirektor: Zsolt Czetner In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Tanz

Hello Earth!

Stadttheater Bern

Schweizer Erstaufführung: 24.1.2026 Sein Bewegungsvokabular ist einzigartig: Hände, die wie seltsame Vögel flattern und zittern. Gliedmassen, so rasant beschleunigt, als würden sie ein Eigenleben führen. Marco Goecke gilt als eine der grössten choreografi­schen Entdeckungen des 21. Jahrhunderts. In Hello Earth scheint der Choreograf von weit weg auf unsere Erde zu blicken. Am Boden der Bühne liegt ein weisses Herz aus Popcorn, das durch die Bewegungen der Tänzer*in­nen in einzelne Atome zersprengt wird. Ein atmosphä­risch dichtes, eigenwilliges Stück und bereits das zweite von Marco Goecke, das unser Ensemble auf die Bühne bringen darf. Hege Haagenrud ist eine renommierte norwegi­sche Choreografin. Ihre Arbeiten basieren oft auf im Vorfeld geführten Interviews, von denen sie die Sprach­aufnahmen als Audio­-Einspieler nutzt. Lippensynchroni­sation und Choreografie verbindet sie auf einzigartige Weise. Wir haben die Künstlerin eingeladen, ein neues Stück im Grenzbereich zwischen Tanz und Textillust­ration, zwischen Bewegung und Verfremdung im Kontext zu Hello Earth zu kreieren. Die Choreografin ist für ihre absurden Szenen bekannt, in denen durch ein exaltiertes Bewegungsrepertoire ganz eigene Erzählwelten auf der Bühne entstehen. (in deutscher und englischer Sprache)
Aufführungen | Tanz

Carmen

Stadttheater Bern

Im Vordergrund von Jiří Pokornýs abendfüllendem Tanz­abend steht das altbekannte Drama von Liebe und Eifer­sucht. Doch Carmen basiert nicht nur auf der Geschichte seiner weiblichen Protagonistin, sondern nimmt daneben, ähnlich wie Prosper Mérimées literarische Vorlage, auch Don José in den Blick. Unfähig, den freiheitlichen Geist seiner Geliebten zu akzeptieren, führt ihn seine Liebe auf den Weg in eine emotionale Hölle: Eifersucht, Leiden­schaft und Rache bestimmen sein Denken und sein Handeln. Carmen folgt ihrem eigenen moralischen Kompass. Es ist nicht nur Don José, den sie damit gegen sich aufbringt. Jiří Pokorný choreografiert zur Musik von Rodion Schtschedrin, der Bizets Opernmusik zu einer abendfüllen­den Tanzmusik für Streichorchester und Schlaginstru­mente arrangierte. Zusätzlich hat der Choreograf Musik beim Komponisten Davidson Jaconello in Auftrag ge­geben, die dem Abend auch musikalisch eine zeitgenös­sische Dimension gibt. Choreografie: Jiří Pokorný Musikalische Leitung: Clément Lonca Bühne & Lichtdesign: Loes Schakenbos Kostüme: Marek Cpin Musik: Davidson Jaconello Dramaturgie: Václav Janeček Dramaturgie: Bettina Fischer Ca. 1h ohne Pause
Aufführungen | Schauspiel

Die heilige Johanna der Schlachthöfe

Stadttheater Bern

Wir kaufen Bio-­Gemüse, möglichst regional, versuchen weniger Fleisch aus Massentierhaltung zu essen, fliegen nur, wenn es unbedingt nötig ist, und verleihen Preise an Aktivist*innen. Aber nützt das? Oder fördern wir dadurch nur neue Märkte, die uns ein ruhigeres Ge­wissen verkaufen, damit wir letztlich genauso weiter­ machen können wie bisher? Können wir uns heute Widerstand jenseits der kapitalistischen Logik überhaupt vorstellen? Und wie sähe der aus? In Brechts 1929 geschriebenem Stück Die heilige Johanna der Schlachthöfe sind die Fabriken geschlos­sen, die Arbeitslosen hungern und die Konkurrent*innen der Fleischindustrie suchen nach immer neuen Wegen, um noch mehr Profit herauszuschlagen. Johanna Dark, eine charismatische junge Frau, kämpft gegen Unrecht und Ausbeutung, verteilt Suppe und Gottes Wort. Da­bei lernt sie den Fleischkönig Mauler kennen, der ihren Idealismus gekonnt für sich zu benutzen weiss. Und so gerät Johanna Dark selbst in die Mühlen des Wirt­schaftssystems, das sie kritisiert, und wird zu einem Werkzeug des kapitalistischen Wachstums. Die italieni­sche Regisseurin Camilla Dania fragt danach, wie Revolution heute möglich ist, wenn selbst die Kritiker*in­nen zu Spielfiguren des Systems werden, gegen das sie kämpfen. Regie: Camilla Dania Bühne: Samuel Herger Kostüme: Charlotte Morache Musik: Robert Pachaly Dramaturgie: Julia Fahle ca. 2h ohne Pause
Aufführungen | Schauspiel

Weihnachtsgeschichte(n) neu erzählt

Stadttheater Bern

Die Weihnachtsgeschichte, wie du sie noch nie gehört hast: feministisch und mitten aus dem Leben. femXmas lädt Jugendliche und Erwachsene ein, die biblische Erzählung aus neuen, geschlechtersensiblen Perspektiven zu erleben – jenseits von alten Rollenbildern, im Text verwurzelt und doch ganz im Heute. Erzählt wird auf Mundart, frei und lebendig – mit musikalischer Begleitung am Kontrabass. Ein ökumenisches Projekt von den Frauendachverbänden femmes protestantes, Schweizerischen Katholischen Frauenbund und BibelErz. Ein ökumenisches Projekt der femmes protestantes und des Frauenbund Schweiz
Aufführungen | Schauspiel

Blutbuch

Stadttheater Bern

Der Senkrechtstart von Kim de l’Horizon sucht seinesgleichen: Nachdem der Debütroman Blutbuch 2022 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises gelandet war, folgte die Nominierung auch in der Schweiz, und nach dem Deutschen Buchpreis auch der Schweizer Buchpreis. Seither macht Kim de l’Horizon im gesamten Kulturbetrieb ordentlich Furore – und das zu Recht. Blutbuch ist ein vielschichtiges, zärtliches, radikales Buch, das gleich auf mehreren Ebenen revolutionär ist: Es handelt von einer Blutbuche und einem Kind, das von dem Baum lernen will. Es geht um Grossmeer, die eine Grossmutter und gleichzeitig unendlich weit ist, und um Meer, die Mutter ist und vielleicht auch eine Hexe. Es geht um weibliche Genealogie, nicht definierbare Körper und Verwandtschaft jenseits von Familie. Kim de l’Horizon lotet Grenzen aus, jene der Sprache ebenso wie jene des Geschlechts, nennt das Blutbuch einen Anti-Roman, die Schreibweise «écriture fluide». Nach dem Erfolg von Hänsel & Greta & The Big Bad Witch, dem Stück, das Kim de l’Horizon als Hausautor*in am Schauspiel Bern schrieb, wird in der Saison 2025/26 als Wiederaufnahme eine Adaption von Blutbuch in der Regie von Sebastian Schug in Bern zu sehen sein. Regie & Fassung: Sebastian Schug Ausstattung: Nico (Nicole) Zielke Dramaturgie: Julia Fahle 1h 45 Minuten TW: Die Inszenierung enthält Schilderungen von expliziten sexuellen Handlungen und rassistische Sprache.
Aufführungen | Schauspiel

Lyonesse

Stadttheater Bern

Die britische Dramatikerin Penelope Skinner ist bekannt für ihre Auseinandersetzung mit Frauenbiografien. Jetzt hat sie ein neues Stück geschrieben: Lyonesse. Scho­nungslos analysiert sie darin die Alltagsrealität berufs­tätiger Mütter und den Kampf (von Frauen) um die Macht über die eigene Geschichte. Kate, eine Frau in ihren Dreissigern, ist nach der Geburt ihres ersten Kindes endlich zurück im Beruf. Sie arbeitet bei der feministischen Filmproduktionsfirma Lilith und ist gerade einer brisanten Story auf der Spur: Die einst berühmte Schauspielerin Elaine will endlich reden – über das, was vor 30 Jahren in ihrer Affäre mit einem renommierten Regisseur wirklich passiert ist. Kates Chefin Sue hofft auf die #MeToo-Story schlechthin, und Kate auf ihre Beförderung. Greg, ihr Mann und Vater des gemeinsamen Kindes, unterstützt sie, wo er nur kann, aber weil er seine eigene Karriere als Film­regisseur vorantreiben will, kann er das nicht allzu oft. In Elaines maroder Villa entdeckt Kate lauter neue Perspektiven auf ihr Leben – bis Greg vor der Tür steht. Die Schweizer Erstaufführung des neuen Stücks von Penelope Skinner wird von Sebastian Schug ins­zeniert, der sich dem Berner Publikum bereits mit der Inszenierung von Kim de l’Horizons Blutbuch vor­gestellt hat. Regie: Sebastian Schug Bühne: Jan Freese Kostüme: Juliane Götz Musik: Christine Hasler Dramaturgie: Krystian Podwórny ca. 2h 45min, inkl. Pause
Aufführungen | Schauspiel

Die kleinen Meerjungraun

Stadttheater Bern

Das neue Stück von Kim de l’Horizon ist eine Überschrei­bung des Märchenstoffes um die kleine Meerjungfrau. Es ist eine Geschichte über die Sehnsucht nach einem anderen Körper, den Traum von der einzigen wahren Liebe und den Preis, den gesellschaftlicher Aufstieg fordert. An seinem 15. Geburtstag darf das kleine Meer­jungrau endlich an die Meeresoberfläche schwim­men – und entdeckt Ungeheuerliches: einen Marcomann! Wunderschön und auf geraden Beinen. Sofort wird das Meerjungrau von wilden Wünschen gepackt, halb Begehren, halb die Sehnsucht, anders zu sein. Im Tausch für die neue Norm und ein besseres Leben verzichtet es auf Flutschigkeit, schillernde Schuppenpracht und seinen grossen glitzernden Schwanz – und zahlt dafür in der neuen Welt mit Unsichtbarkeit und Schweigens. Kim de l’Horizon ist seit dem Schweizer wie dem Deutschen Buchpreis politisch wie literarisch eine Grösse – und in Bern seit der Hausautor*innenschaft 2021/22 und zwei Inszenierungen bekannt (Hänsel & Greta & The Big Bad Witch sowie Blutbuch). Den neuen Stückauftrag bringt das Trio ACE (Alia Luque, Christoph Rufer, Ellen Hofmann) auf die Bühne. Regie: Alia Luque (Trio ACE) Bühne: Christoph Rufer (Trio ACE) Kostüme: Ellen Hofmann (Trio ACE) Licht: Jonas Bühler Dramaturgie: Felicitas Zürcher
Aufführungen | Schauspiel

Der Goalie bin ig

Stadttheater Bern

Der Goalie ist in Bern Kult geworden – wir wollen deshalb auch in der kommenden Spielzeit nicht auf ihn verzichten und ihn wie in den vergangenen zehn (!) Jahren seine schön-traurige Geschichte erzählen lassen: So richtig viel Glück hat er nicht gehabt im Leben. Zuletzt war da diese dumme Sache mit dem Gefallen, den er einem Kumpel getan hat und für den er ein Jahr in den Knast gewandert ist. Ein Jahr später ist alles Schnee von gestern und Goalie wagt einen Neuanfang. Ob er endlich das Herz der schönen Regula gewinnt? Regie: Till Wyler von Ballmoos Bühne & Kostüme: Eva-Maria Bauer E.-M. Video: Patrick Durst Dramaturgie: Sabrina Hofer 1 Stunde 30 Minuten
Aufführungen | Oper

Manon Lescaut

Stadttheater Bern

Dramma lirico in vier Akten von Giacomo Puccini Libretto von Marco Praga, Domenico Olivia, Giulio Ricordi und Luigi Illica nach dem Roman "Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut" von Abbé Prévost Die grosse Liebe als tragisches Verhängnis: Manon Lescaut und Des Grieux sind in leidenschaftlicher Liebe zueinander entbrannt, doch stets scheitert die ge­meinsame Flucht. Schon zu Beginn zeichnet sich ab: Für das Liebespaar ist keine gemeinsame Zukunft möglich, sondern nur der Tod. Nach Abbé Prévosts mehrfach vertontem Roman Die Geschichte des Chevalier Des Grieux und der Manon Lescaut schuf der Komponist Giacomo Puccini im Ausklang des 19. Jahrhunderts ein musikalisch und psychologisch eindringliches Werk über die Liebe zweier Menschen, die dem Untergang bestimmt ist. Im Begreifen der Oper als erbarmungslosem Spiegel des Lebens und mit der Leidenschaft der Verzweiflung, «con passione disperata», entwirft Puccini das Porträt einer Aussenseiterin als Heldin, hin­- und hergerissen zwischen der grossen Liebe und finanzieller Sicherheit. Gleichzeitig wirft er aber auch einen kritischen Blick auf eine zweifelhafte Moral, die den Menschen unweiger­lich ins Abseits treibt. Für Bühnen Bern erarbeiten zwei Künstlerinnen ihre Vision von Puccinis Klassiker: Am Pult gibt die neue Chefdirigentin der Oper Bern, Alevtina Ioffe, ihren Einstand, und Regisseurin Anna Bergmann erzählt die Geschichte einer Welt, in der Frauen keine Autonomie zugestanden wird. Musikalische Leitung: Alevtina Ioffe Regie: Anna Bergmann Bühne: Nadja Sofie Eller Kostüme: Lane Schäfer Video: Sebastian Pircher Dramaturgie: Rebekka Meyer In italienischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln
Aufführungen | Aufführung

"Der Kleine Prinz"

Konzerte Bern

L'Orchestre Festival Meinrad Koch, Leitung Bartosz Kolonko, Sprecher Wolfram Wagner: "Der Kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry; Melodram für einen Sprecher und Orchester „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Die ungebrochene Aktualität von „Der Kleine Prinz“ und das Jubiläum seines Autors haben uns veranlasst, unser diesjähriges Konzertprogramm diesem zauberhaften Märchen zu widmen. „Der Kleine Prinz“ gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Werken der Weltliteratur. Das Buch berührt Kinder und Erwachsene weltweit und hält uns heute noch den Spiegel vor und lehrt uns, was im Leben wirklich wichtig ist. Der renommierte Komponist WOLFRAM WAGNER (*1962) aus Wien hat die Geschichte in einem Auftragswerk musikalisch umgesetzt. Das tonal gestaltete Melodrama für Sprecher und Orchester untermalt die Magie des Märchens. Es wird eingeleitet durch eine stimmungsvolle Ouvertüre und bietet viel Raum für solisistsche Entfaltung. Der vielseitige Schauspieler, Sprecher und Rezitator BARTOSZ KOLONKO liest gleichzeitig oder im Wechsel mit der Musik den Text des berühmten Romans. Mit lebendiger, sinnlicher Ausdruckskraft zieht er uns unwiderstehlich in die Geschichte hinein. Vorverkauf: Steiner Schule Ittigen, Grosser Saal: www.qba.be Konzertkasse ab 16:00 Uhr Veranstalter: L'Orchestre Festival www.orchestre-festival.ch
Aufführungen | Aufführung

Die Zauberflöte

Konzerte Bern

Theater Orchester Biel Solothurn | TOBS! Solothurner Singknaben / Solothurner Mädchenchor u.a Libretto: Emanuel Schikaneder Inszenierung: Anna Drescher Bühne und Kostüm: Tatjana Ivschina Chorleitung: Valentin Vassilev Musikalische Leitung: Meret Lüthi Remy Burnens | Flurin Caduff | Marion Grange | Rebekka Maeder | Konstantin Nazlamov | Wolfgang Resch | Nathanaël Tavernier Wolfgang Amadeus Mozart (1756 -1791) Die Zauberflöte, KV 620 In deutscher Sprache mit Übertiteln in Deutsch und Französisch. Empfohlen ab 10 Jahren. Galerie: CHF 62.00 | Parterre 1. Platz: CHF 52.00 | Parterre 2. Platz: CHF 44.00 | Parterre 3. Platz: CHF 38.00 Vorverkauf: www.stadttheater-langenthal.ch/de/theaterkasse Veranstalter: Stadttheater Langenthal, www.stadttheater-langenthal.ch
Aufführungen | Musiktheater

Plankton

Konzerte Bern

Kollektiv International Totem Léo Collin, Konzept / Komposition / szenische Mitarbeit Kapitolina Tsvetkova, Konzept / Regie / Szenografie / Skulptur Mariana Vieira Grünig, Kostüm Inès Assoual, Bühnenbildassistenz Leandro Gianini, Technische Leitung von und mit: Kevin Toksöz Fairbairn, Gilles Grimaître, Kay Zhang, Nuriia Khasenova, Performance «Plankton» Musiktheater für Performer*innen, CNZ Tonaufnahme und bewegliches Publikum (2025, UA)
Aufführungen | Aufführung

Constanze!

Konzerte Bern

Annette Démarais, Schauspiel, Gesang & Violine Mathias Kleiböhmer, Barockcello Vital Julian Frey, Hammerflügel Musik von Wolfgang Amadeus (1756-1791) und Franz Xaver Mozart (1791-1844), Maria Theresia von Paradis (1759-1824) und Ludwig van Beethoven (1770-1827) «Tanzen ist wie träumen mit den Füssen.» Constanze Mozart zugeschrieben. Eine Frau tritt aus dem Schatten ihres Mannes: Ein theatralisches Konzert widmet sich Constanze Mozart und ihrem Einsatz für das Vermächtnis von Wolfgang Amadeus. Dieses theatralisch-musikalische Projekt bietet eine ungewöhnliche Mischung aus Schauspiel und Konzert, Kleintheater und feinen menschlichen Zwischentönen. Zweimal Mozart halt. CHF 60 1. Kat. | CHF 40 2. Kat. | CHF 25 bis 25 Jahre | CHF 5 bis 16 Jahre
Aufführungen | Performance

Algorithms do dream

Konzerte Bern

Romane Ruggiero, Choreografie / Tanz Mila Lyutskanova, Rahel Jenny Egger, Schauspiel Antoine Françoise, Keyboards Brian Archinal, Bridget Bourne, Paulo Amendoeira, Perkussion Ludmilla Mercier, Künstlerische Leitung / Konzept / Szenografie Arda Yurdusev, Komposition / Konzept Ludmilla Mercier (*1997), Arda Yurdusev (*1997): «Algorithms do dream» (2025, UA) Mireia Pellisa Martín, Regieassistenz Giovanni Dinello, Technische Leitung Clara Benador, Dramaturgie Jacopo Scarpis, Klangregie Emma Madita Mösch, Kostüme Abhilash Nayak, Forschungskoordination (AI Robotics Research Lab) Vorverkauf: www.442hz.com Musikfestival Bern
Aufführungen | Performance

Get well soon!

Konzerte Bern

Luca Höhmann, Flöte / Performance Richard Ander-Donath, Violoncello / Audiovisuelle Kunst Aya Metwalli, Stimme / Performance Philine Stich, Bühnen und Kostümbild / Regie Matteo Emanuele Vacca, Komposition / Performance Veranstalter: Musikfestival Bern
Aufführungen | Operette

Berner Sommeroperette:
"Die lustige Witwe" & "Die Fledermaus"

Konzerte Bern

Chor und Orchester der BernerSommerOperette Javier López Sanz, Konzertmeisteer Michael Kreis, musikalische Leitung Rebekka Maeder, Sopran Kathrin Hottiger, Sopran Judith Lüpold, Alt Dieter Wagner, Tenor Wolf Latzel, Bariton Simon Burkhalter, Bassbariton Franz Lehár: "Die lustige Witwe" Johann Strauss (Sohn): "Die Fledermaus" Stefan Kurt führt als Conférencier durch den Abend Abendkasse: an den Konzertabenden eine Stunde vor Beginn Vorverkauf: www.sommeroperette.ch/vorverkauf Veranstalter: BernerSommerOperette

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