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Ausstellungen / Museum Cerny Inuit Collection Bern Bern, Stadtbachstrasse 8a
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Thun Thun, Thunerhof, Hofstettenstr. 14
Ausstellungen | Ausstellung

Fokus. Architektur mit Klee

Zentrum Paul Klee

Von Mies van der Rohe bis Lisbeth Sachs Paul Klees Kunst und bildnerisches Denken waren für zahlreiche Architekt:innen prägend. Viele erwarben eines oder mehrere Werke des Künstlers. Die grösste Sammlung besass Mies van der Rohe. Lina Bo Bardi und Aldo van Eyck erwarben eine der vielen imaginären architektonischen Darstellungen von Paul Klee, von denen eine Auswahl in der Ausstellung präsentiert wird. Carlo Scarpa gestaltete 1948 die Klee-Ausstellung im Rahmen der Biennale in Venedig und übernahm in der Folge künstlerische Kompositionsprinzipen von Paul Klee. Die Nachkriegsgeneration von Architekt:innen, darunter Aldo Rossi oder die Schweizer Architektin Lisbeth Sachs, begann sich zudem mit Klees Schriften auseinanderzusetzen, wobei sie besonders Klees prozessorientiertes Schaffen interessierte. Organische Formwerdung in der Natur wurde zu einer zentralen Referenz für ihre Entwürfe und löste die rechtwinklige Strenge auf. Ein besonderer Fokus liegt auf den Arbeiten der bisher wenig bekannten Lisbeth Sachs. Kurator:innen: Fabienne Eggelhöfer, Osamu Okuda Fokus. Architektur mit Klee ist Teil der Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung bietet Besucher:innen einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen und präsentiert rund siebzig Werke sowie biografisches Material und Archivalien, die regelmässig ausgewechselt werden. In einem Raum werden jeweils kleinere Fokusausstellungen mit inhaltlichem Bezug zu Paul Klee und seinem Werk gezeigt.
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Kosmos Klee. Die Sammlung - FOKUS: Hamed Abdalla (1917–1985)

Zentrum Paul Klee

Die Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung bietet Besucher:innen einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen und präsentiert rund siebzig Werke sowie biografisches Material und Archivalien, die regelmässig ausgewechselt werden. In einem Raum werden jeweils kleinere Fokusausstellungen mit inhaltlichem Bezug zu Paul Klee und seinem Werk gezeigt. FOKUS: Hamed Abdalla (1917–1985) Der ägyptische Künstler Hamed Abdalla (1917–1985) war ein Pionier der ägyptischen Moderne. Ab den 1950er-Jahren lebte er in Europa. Die Ausstellung ist die erste, die ihm in der Schweiz gewidmet wird. Er setzte sich intensiv mit Paul Klee auseinander und experimentierte mit verschiedenen Techniken. Dabei bildet die arabische Kalligrafie einen zentralen Ausgangspunkt. Als Künstler der Hurufiyya-Bewegung, die neue künstlerische Möglichkeiten aus dem arabischen Alphabet entwickelte, erfand er eigene «kreative Worte», in denen er Abstraktion und menschliche Formen vermischte. Kurator:innen: Zamân Books & Curating: Morad Montazami, Madeleine de Colnet (Bild: Paul Klee, eins der schönsten Gleichnisse, 1933, 61 (Detail), Aquarell auf Papier auf Karton, 48,5 × 62,2 cm, Zentrum Paul Klee, Bern, Museumsstiftung für Kunst der Burgergemeinde Bern)
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Sarah Morris. All Systems Fail

Zentrum Paul Klee

All Systems Fail ist die bisher umfassendste Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Sarah Morris (*1967). Die Ausstellung umfasst über hundert Werke – darunter Gemälde, Zeichnungen, Filmplakate, Skulpturen und immersive Filminstallationen – und würdigt das einflussreiche Schaffen der Künstlerin in den letzten dreissig Jahren. Morris ist bekannt für ihre geometrischen Gemälde in lebendigen Farben, die sich mit Netzwerken und Systemen, Wirtschaft und Architektur auseinandersetzen. Wie in ihren Gemälden erforscht sie auch in ihren Filmen die Dynamik von Städten im Wandel. Sowohl in ihren abstrakten Gemälden wie in ihren experimentellen Filmen greift Morris auf die Traditionen der Moderne zurück, um die Makro- und Mikrostrukturen der heutigen Welt in den Blick zu nehmen. Kurator:in: Martin Waldmeier, Nina Zimmer Kuratorische Assistentin: Kai-Inga Dost Diese Ausstellung wurde von den Deichtorhallen Hamburg in Zusammenarbeit mit den Kunstmuseen Krefeld, dem Zentrum Paul Klee und dem Kunstmuseum Stuttgart organisiert.
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23.03.–01.09.2024
Karin Kneffel. Face of a Woman, Head of a Child

Museum Franz Gertsch

Monumentale Gemälde mit bildfüllenden, reifen Äpfeln und Weintrauben haben Karin Kneffel international berühmt gemacht. Im Museum Franz Gertsch präsentiert die deutsche Künstlerin ihre neue Werkserie der Madonnen, die sich auf moderne und komplexe Weise mit dem religiös wie kunsthistorisch aufgeladenen Thema beschäftigt. Weitere Arbeiten sind Jesus und Joseph, Obst, Kerzen und Feuer gewidmet.
Ausstellungen | Museum

Museum Franz Gertsch Burgdorf

Burgdorf

Das Museum Franz Gertsch ist dem Werk von Franz Gertsch (1930–2022) gewidmet. Auf gut der Hälfte der Ausstellungsfläche zeigt das Museum auch Wechselausstellungen mit zeitgenössischer Kunst.
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Albert Anker. Lesende Mädchen

Kunstmuseum Bern

Lesende Mädchen sind damals wie heute ein Zeichen dafür, dass eine Gesellschaft in die Bildung von Frauen investiert und damit ihren wirtschaftlichen und sozialen Status verbessern will. Albert Anker (1831–1910) war nicht nur als Politiker um die Bildung von Kindern bestrebt, sondern stellte als Maler häufig Mädchen und junge Frauen beim Lesen und Schreiben dar. Seine Werke zeigen die Versunkenheit der jungen Menschen und ihr Aufgehen in einer inneren Welt der Fantasie. Weil das Recht auf Bildung für Mädchen in seiner Zeit umstritten war, kann Ankers politische wie künstlerische Beschäftigung damit als Beitrag zur Gleichberechtigung der Frauen in der Schweiz verstanden werden. Diese These zusammen mit ausgewählten Leihgaben und Werken aus der eigenen Sammlung bilden den Anker-Schwerpunkt des Kunstmuseum Bern anlässlich der Eröffnung des Centre Albert Anker in Ins. Kuratorin: Kathleen Bühler
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Tracey Rose Shooting Down Babylon

Kunstmuseum Bern

Das Kunstmuseum Bern präsentiert die im Zeitz MOCAA entstandene, grosse Retrospektive der südafrikanischen Künstlerin Tracey Rose (* 1974). Die Künstlerin ist seit Mitte der 1990er-Jahre eine radikale Stimme in der internationalen Kunstwelt. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Postkolonialismus, Geschlecht, Sexualität, Rassismus und Apartheid auseinander. Im Zentrum stehen dabei die Kraft der Performancekunst und der Körper, der für Tracey Rose ein Ort des Protests, der Empörung, des Widerstands und des Diskurses ist. Ihre Performances beleuchten zentrale Erfahrungen im Übergang zu einer postkolonialen Welt und kommentieren sie kritisch. Die Künstlerin setzt ihre performative Praxis in verschiedenen Medien wie Fotografie, Video, Installation und Zeichnung um. Kuratorinnen: Koyo Kouoh (Direktorin und Chefkuratorin Zeitz MOCAA) und Tandazani Dhlakama (Kuratorin Zeitz MOCAA) in Zusammenarbeit mit Kathleen Bühler (Chefkuratorin Kunstmuseum Bern) Die Ausstellung wurde von Zeitz MOCAA (Kapstadt, Südafrika) organisiert.
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Die Sammlung
Von Ernst Ludwig Kirchner bis Pablo Picasso, von Jackson Pollock bis Meret Oppenheim

Kunstmuseum Bern

Das Kunstmuseum Bern besitzt eine bedeutende Kunstsammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Die aktuelle Sammlungspräsentation zeigt eine Auswahl von rund 80 hochkarätigen Werken Schweizer, europäischer und US-amerikanischer Kunst aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Im Untergeschoss des historischen Stettlerbaus sind mit Kubismus, Expressionismus, Surrealismus und abstrakter Kunst die zentralen avantgardistischen Strömungen der Moderne vertreten. Höhepunkte sind etwa Pablo Picassos Geige, an der Wand hängend, Sophie Taeuber-Arps Komposition mit Kreisen und Rechtecken oder Piet Mondrians Tableau no II. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Auswahl von Werken des Berner Künstlers Adolf Wölfli aus dem Bestand der Adolf Wölfli-Stiftung. Das Untergeschoss des Atelier 5-Baus vereint Gemälde von berühmten Vertreter:innen des Abstrakten Expressionismus – beispielsweise Jackson Pollocks Brown and Silver II oder Lee Krasners Forest no 2 – mit Positionen aus der abstrakten und Konkreten Kunst, etwa von Sophie Taeuber-Arp oder Max Bill.
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Anne Frank und die Schweiz

Château de Prangins

Das Tagebuch der Anne Frank ist weltberühmt. Weniger bekannt ist, dass die globale Verbreitung grösstenteils aus der Schweiz erfolgte. Während Anne, ihre Schwester und ihre Mutter im Konzentrationslager ermordet wurden, überlebte Annes Vater als Einziger der Familie den Holocaust. Otto Frank zog in den 1950er-Jahren zu seiner Schwester nach Basel. Von dort machte er es sich zur Aufgabe, die Aufzeichnungen seiner Tochter in die Welt zu tragen und ihre Botschaft für Menschlichkeit und Toleranz für die kommenden Generationen zu erhalten.
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Bureau Bollito

Robert Walser-Zentrum

Gruppenausstellung Virginia Ariu | Peter Fischli | Lisa Hoever | Fabian Marti | Annina Matter | Ivan Mitrovic | Emanuel Rossetti Idee und Konzept: Reto Sorg und Urs Zahn Satelliten-Ausstellungen: BEKB / Itten+Brechbühl AG / Schweizerische Post / Teo Jakob AG Kunst ist weder Dekoration noch bloße Ware, sie ist raison d’être, ein Lebensmittel, macht Dampf, bringt uns zum Kochen und destilliert Ideen. Bureau Bollito bespielt die Büros des Robert Walser-Zentrums. Für uns, die wir hier arbeiten, ist die Beziehung zwischen Literatur, bildender Kunst und Administration zentral. Um das Spannungsverhältnis zwischen ›freier‹ Kunst und reglementierter Büroarbeit zu exponieren, haben wir bereits Werke u.a. von Robert Frank, Thomas Hirschhorn, Pamela Rosenkranz und Thomas Schütte gezeigt – 2025 folgen Simone Fattal und Lika Nüssli. Für den Schriftsteller Robert Walser (1878-1956) ist die Bildende Kunst zentral. Einerseits wächst er auf als jüngerer Bruder des Malers Karl Walser, dessen ›Sehsinn‹ ihn künstlerisch prägt, andererseits schreibt er selbst immer wieder über Kunstwerke und Malerei. Robert Walser ist aber auch einer der ersten, der Alltägliches, Profanes und Gewöhnliches zum Gegenstand der Literatur macht und über Büros und Angestellte schreibt. Er kennt diese Welt aus eigener Anschauung, da er in der Bieler Filiale der Berner Kantonalbank eine dreijährige KV-Lehre absolviert und bis hin zur Entscheidung, als freier Schriftsteller leben zu wollen, regelmäßig befristet als ›Commis‹ arbeitet. Robert Walser hat immer wieder über seine Erfahrungen als Angestellter geschrieben – nicht nur im Roman Der Gehülfe, sondern auch in kurzen Erzählungen, die inzwischen weltweit gelesen werden. Umgekehrt zeigt sich seit den 1960er Jahren ein wachsendes Interesse an Robert Walser im Bereich der bildenden Künste. Die Beschäftigung von Kunstschaffenden mit Walser führte bislang zu zwei wichtigen Ausstellungen, an denen das Robert Walser-Zentrum maßgeblich beteiligt war: Die Reihe In the Spirit of Robert Walser in der Donald Young Gallery in Chicago und die Ausstellung Ohne Achtsamkeit beachte ich alles im Kunsthaus Aarau. Daneben beherbergt das Zentrum wiederholt Ausstellungen in den eigenen Räumen, etwa von Markus Zürcher, Robert Frank, Jürg Halter, Pamela Rosenkranz, Thomas Hirschhorn, Thomas Schütte oder Yves Netzhammer; Ausstellungen mit Simone Fattal und Lika Nüssli sind in Vorbereitung. Bureau Bollito knüpft an diese Tradition an und lädt sieben Kunstschaffende ein, in den Büroräumen des Robert Walser-Zentrums in Bern auszustellen. Die Werke werden nicht in einen musealen, kommerziellen oder privaten Zusammenhang hineingestellt, sondern in einen Arbeitszusammenhang. Bureau Bollito unterhält bei Berner Partnern Satelliten-Ausstellungen, die ebenfalls besucht werden können: BEKB, Itten+Brechbühl AG, Schweizerische Post und Teo Jakob AG. Lesetipp: Robert Walser: Im Bureau. Aus dem Leben der Angestellten. Hg. von Reto Sorg und Lucas Marco Gisi. Berlin: Insel Taschenbuch 2013. Mit freundlicher Unterstützung von BEKB, Itten+Brechbühl AG, Mobiliar, Pro Scientia et Arte, Ruth & Arthur Scherbarth Stiftung, Schweizerische Post, Stanley Thomas Johnson Stiftung und Teo Jakob AG. Dank an Hässig, Milieu und Kunsthalle Bern. Geöffnet: Mittwoch bis Freitag, 11–17 Uhr (oder nach Vereinbarung) Vernissage: 13. und 14. Januar 2024, jeweils 11–17 Uhr (Berner Galerienwochenende)
Ausstellungen | Ausstellungseröffnung

Bureau Bollito - Eröffnung am Berner Galerien Wochenende 2024

Robert Walser-Zentrum

Der Verein Berner Galerien und dessen Kultur- und Museumspartner:innen laden Sie zum Auftakt des neuen Jahres traditionsgemäss Mitte Januar zum Kunstparcours ein. Nebst den derzeit dreizehn Berner Galerien, darunter zwei neue Mitgliedergalerien, öffnen auch das Kornhausforum, das Robert Walser-Zentrum, die Stadtgalerie und videokunst.ch an besagtem Wochenende zeitgleich von 11 bis 17 Uhr ihre Tore. Im Robert Walser-Zentrum startet an diesem Wochenende die Gruppenausstellung "Bureau Bollito" . Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen die spannenden Kunstwerke von Virginia Ariu, Peter Fischli, Lisa Hoever, Fabian Marti, Annina Matter, Ivan Mitrovic und Emanuel Rossetti in den Büros des Zentrums zu entdecken. Machen Sie sich auf zu einem Kunstspaziergang, um ein vielfältiges Kunst-Angebot zu entdecken, vor Ort mit den Galeristi:innen, den Kunstschaffenden sowie anderen Interessierten ins Gespräch, ins Philosophieren zu kommen, oder gar zu einem neuen Liebhaberstück für Ihr Zuhause. ​Die Türen der Berner Galerien und Partnerinstitutionen stehen offen für Sie - wir freuen uns auf einen Besuch.
Ausstellungen | Ausstellung

Kosmos Klee. Die Sammlung - FOKUS: Klees Engel

Zentrum Paul Klee

Erforschen Sie Paul Klees Welt! Rund 80 Werke aus der Sammlung, ergänzt durch Fotografien, Wandtexte, Schätze aus dem Archiv wie Klees Schallplattensammlung und Filme, geben einen Überblick von Klees Leben und Werk. Dazu werden analoge und digitale Vermittlungsformate in der Ausstellung laufend entwickelt, zum Beispiel die Podcastserie zu Klees Lieblings komponisten oder ein Film mit Ausschnitten aus unserem Oral History Archiv. Die Werke und Archivalien wechseln regelmässig, damit Sie mit jedem Besuch tiefer in den Kosmos Klee eintauchen können. FOKUS: Klees Engel Im FOKUS können Sie ausgewählte Aspekte aus Paul Klees Werk oder andere Kunstschaffende aus der ganzen Welt entdecken, die mit Klee verwandt sind. Die Serie beginnt mit einem Fokus auf Klees berühmte Engeldarstellungen. Seine Engel sind keine perfekten Himmelsboten. Sie sind Wesen zwischen Diesseits und Jenseits mit sehr menschlichen Charakterzügen: Sie sind vergesslich und noch hässlich, kindlich oder auch mal teuflisch. Kuratorin: Fabienne Eggelhöfer (Bild: Paul Klee, labiler Wegweiser, 1937, 45 (Detail), Aquarell auf Papier auf Karton, 43,8 × 20,9/19,8 cm, Privatbesitz Schweiz, Depositum im Zentrum Paul Klee, Bern)
Ausstellungen | Museum

Naturhistorisches Museum

In Bern beliebt - auf der ganzen Welt beachtet Der Natur auf der Spur - Das Naturhistorische Museum Bern gehört zu den bedeutendsten Naturmuseen der Schweiz. Seine historischen Ausstellungen heimischer und afrikanischer Tiere sind in Europa einmalig und haben den internationalen Ruf des Hauses begründet. In jüngerer Zeit hat sich Berns ältestes Museum einen Namen mit attraktiven thematischen Ausstellungen gemacht – etwa mit «Weltuntergang – Ende ohne Ende» oder «Queer – Vielfalt ist unsere Natur». Zu den bekanntesten Objekten zählt Barry, der weltberühmte Rettungshund, dem das Haus eine eigene Ausstellung widmet. Einzigartig sind auch die beeindruckenden Riesenkristalle vom Planggenstock. Das NMBE ist ein ausgesprochenes Familienmuseum mit vielen spannenden und lehrreichen Angeboten für Familien und Kinder und einem eigenen «Naturlabor». Unkonventionelle Kulturanlässe gelten als Anziehungspunkte für Alt und Jung. Drei wissenschaftliche Abteilungen Das Museum umfasst drei Abteilungen: Erdwissenschaften mit den Fachgebieten Mineralogie und Paläontologie, Wirbellose Tiere und Wirbeltiere. Auf diesen Fachgebieten wird im Museum auch Forschung betrieben. Das Museum arbeitet dafür eng mit der Universität Bern zusammen.
Ausstellungen | Ausstellung

Wunderkammer - Die Schausammlung

Naturhistorisches Museum

Das Museum öffnet seine wissenschaftlichen Sammlungen fürs Publikum. Ein Gang durch die «Wunderkammer – Die Schausammlung» gibt Einblick in die aktuelle Sammlungstätigkeit, in moderne Untersuchungsmethoden und unersetzliche historische Sammlungen – ein aussergewöhnlicher Rundgang zu einem der drängendsten Probleme der Gegenwart. Die wissenschaftlichen Sammlungen umfassen rund 6,5 Millionen Objekte und sind das Herzstück des Museums. In klimatisierten und bombensicheren Räumen lagern sie in den Kellern. Dort sind die kostbaren Schätze zwar gut geschützt, jedoch auch unerreichbar für die Museumsgäste. Die Dauerausstellung «Wunderkammer – Die Schausammlung» bringt einen Teil der sogenannten Nasssammlung ans Licht der Öffentlichkeit und zeigt ihre unglaubliche Bandbreite. Über 15’000 Gläser stehen in den raumhohen Regalen. 19’000 Objekte lagern darin, darunter Leguane, Fische und Krokodile, Pinguine und Insekten, bis hin zu einer Augensammlung. Eine derartige Sammlungsausstellung ist einzigartig in der Schweiz. Dabei lockt die Wunderkammer mit ihrer skurrilen Ästhetik und besticht durch ihre Vielseitigkeit. Sie ist Naturalienkabinett, Forschungsstätte, Archiv des Lebens und nicht zuletzt Zeugin der drängendsten Probleme der Gegenwart. «Eingemachte Tiere» – wofür braucht man das? Artensterben, Habitatverlust und Klimawandel sind die treibenden Themen der heutigen Zeit. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihnen ist jedoch ohne naturwissenschaftliche Sammlungen nicht möglich. Sie alleine bieten die nötigen Grundlagen für Antworten, Beweise und Forschung. So ermöglichen sie unter anderem, die Entwicklung der Artenvielfalt im Verlauf der Zeit zu beobachten, oder sie liefern die einzigen Beweise für die Existenz ausgestorbener Tierarten. Die genaue Kenntnis über die Veränderung der Biodiversität – der Vielfalt des Lebens – ist zwingende Voraussetzung für deren Schutz. Denn nur was man gut kennt, kann man auch richtig schützen. Forschungslabor mitten in der Ausstellung Die Präparate in der Wunderkammer dienen nicht nur dem Ausstellungszweck, sie sind vor allem auch wichtige Forschungsobjekte. Sie bieten die Grundlage für viele Forschungsfragen, darunter z. B. zur Veränderung der Biodiversität, zur Bestimmung neuer Arten und zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökosysteme. Um solche Fragen zu beantworten, werden Objekte unter anderem genutzt für das Anlegen von Gewebeprobesammlungen und DNA-Analysen. In der Wunderkammer bieten zwei Glasfronten Einblick in ein Labor, in dem Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen DNA aus den Gewebeproben isolieren – Forschung live. Die Kunst des Konservierens Der Tod ist ein unaufhaltsamer Bestandteil des Lebens und mit ihm kommen auch die Auflösung und der Zerfall der Organismen. Die Konservierung der Objekte ist deshalb eine besondere Herausforderung, da genau dieser natürliche Prozess gestoppt werden muss – und das für mehrere hundert Jahre. Das Einlegen in konservierende Flüssigkeiten wie Alkohol erhält zwar den Körper und die DNA, lässt aber die Farben von Haut, Haaren oder Schuppen verblassen und macht die Objekte unansehnlich. Mit Formalin hingegen bleiben die Farben von Haut, Haaren oder Schuppen erhalten, doch die Flüssigkeit ist stark giftig und zerstört die DNA. Doch neuste konservatorische Methoden erlauben heute die Bewahrung möglichst vieler Merkmale der Organismen. Die fachgerechte Konservierung naturwissenschaftlicher Sammlungen ist immer auch ein Dienst an kommenden Generationen, denn dank all der bewahrten Informationen können zukünftig vielleicht Fragen beantwortet werden, die wir heute noch gar nicht kennen. Einzigartige Schweizer Fischwelt Eine naturhistorische Sammlung ist nie fertig und auch unsere Wunderkammer verändert sich fortlaufend: Neu gesammelte Objekte kommen hinzu, andere wandern kurzzeitig ins Labor oder werden zu Forschungs- oder Ausstellungszwecken an andere Museen ausgeliehen. Eine derart aktive Forschungssammlung repräsentiert unter anderem der Fischbereich in der Wunderkammer. Die letzte Eiszeit formte die Schweizer Landschaft, wie wir sie heute kennen. Die dann entstandenen Seen stellen dabei einzigartige Ökosysteme dar. Dennoch weiss man über die Schweizer Fischwelt erstaunlich wenig. Historische Sammlungen und aktuelle Forschung dokumentieren diese aussergewöhnliche Vielfalt zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Dank diesem Zusammenspiel kann ihr Wandel untersucht werden – eine unabdingbare Voraussetzung für ihren Schutz.
Ausstellungen | Ausstellung

Insektensterben – Alles wird gut

Naturhistorisches Museum

Es ist ein stilles, aber rasantes Sterben: Die Insekten verschwinden. In nur 30 Jahren sind fast drei Viertel der Biomasse an Fluginsekten verloren gegangen. Das ist für uns Menschen ein gewaltiges Problem – denn die Insekten spielen nicht nur eine Hauptrolle in der Natur, sondern auch in unserer Ernährung. Ist nun alles verloren? Unsere Sonderausstellung sagt: Nein! «Also auf Mücken kann ich gut verzichten!», heisst es schnell einmal. Dabei sind wir Menschen auf jedes Insekt angewiesen, auch auf Mücken. Wenn ein Insekt nicht gerade eine wichtige Rolle in der Bestäubung und somit für unsere Nahrung spielt, dann stellt es für andere Tiere eine bedeutende Nahrungsquelle dar, etwa für Vögel und Amphibien. Zudem sorgen die Insekten dafür, dass abgestorbene Pflanzen und Aas zersetzt wird und somit das Gleichgewicht in der Natur gewahrt bleibt. Kurz gesagt: Ohne Insekten gibt es kein Leben auf der Erde. Trotzdem sind in nur 30 Jahren drei Viertel der Biomasse an Fluginsekten verschwunden. Den stärksten Rückgang stellten Forscher:innen auf Flächen in landwirtschaftlich intensiv genutzter Umgebung fest. Aber auch im Wald findet das Insektensterben statt. Die Insekten-Biomasse in Wäldern hat zwischen 2008 und 2017 um 41 Prozent abgenommen. In den Wiesen war der Rückgang mit 67 Prozent sogar noch grösser. Wir befinden uns in einem globalen Artensterben eines Ausmasses, das sich mit dem letzten Massensterben vor sechzig Millionen Jahren vergleichen lässt, als die Dinosaurier von der Erdoberfläche verschwunden sind. Es gibt noch Hoffnung! Das Naturhistorische Museum Bern nimmt sich nach dem Erfolg von «Queer — Vielfalt ist unsere Natur» mit der neuen Sonderausstellung «Insektensterben – Alles wird gut» wieder einem höchst aktuellen, gesellschaftspolitisch relevanten Thema an. Auf eine überraschende und provokant-optimistische Weise: Die Ausstellung entführt die Besucher:innen in die Zukunft, genauer ins Jahr 2053. Von dort blicken sie zurück auf unsere Gegenwart, in der es zahlreiche wirkungsvolle Ansätze und Initiativen gegeben hat, die das grosse Insektensterben abgewendet haben. In fünf individuell gestalteten Räumen zu den Themenfeldern «Landwirtschaft», «Pestizide», «Klimawandel», «Faszination Insekten» und «Lebensräume» spricht je eine Person zu den Besucher:innen, die im Jahr 2023 an der Rettung der Insekten beteiligt gewesen ist. Über Kopfhörer, aber auch durch zu entdeckende Informationen ist zu erfahren, was die Sprecher:innen initiiert haben. Dazu gehören ein Insektenspezialist, ein Förster, ein Pestizidforscher, eine Landwirtin und eine Gruppe von Aktivist:innen. Den Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft spannt der Schriftsteller Franz Hohler. Im Jahr 2053 blickt der alte Prophet Hohler auf sein Lied «Der Weltuntergang» von 1973 zurück, das in der Ausstellung zu hören ist und aus heutiger Sicht erschreckend aktuell wirkt. Eigens für die Ausstellung hat Franz Hohler eine neue Version geschrieben, die nicht minder aufrüttelnd wirkt – und welche die Besucher:innen zurück in die Gegenwart schickt. In dieser wartet ein Workshopraum mit vielseitigem Rahmenprogramm und Tipps für Eigeninitiativen auf die Gäste. Mit freundlicher Unterstzützung von: Verein des Naturhistorischen Museums Bern Berner Kantonalbank Gesellschaft zu Zimmerleuten Burgergemeinde Bern
Ausstellungen | Ausstellung

Hannah Höch. Montierte Welten

Zentrum Paul Klee

Die deutsche Dadaistin Hannah Höch ist eine der zentralen Protagonistinnen der Kunst der 1920er-Jahre. Sie gilt als eine der Erfinder:innen der Collage bzw. der Fotomontage. Mit Ironie und Scharfsinn, und «bewaffnet» mit Leim und Schere rückte sie die Macht der Bilder in den Fokus der Kunst. Die Ausstellung geht Hannah Höchs Auseinandersetzung mit der modernen visuellen Kultur nach, insbesondere ihrer Faszination für Film und Fotografie. Es entfaltet sich ein facettenreiches Panorama der Avantgarde: Anhand von rund 60 Fotomontagen von ihr sowie zahlreichen Filmen, Kunstwerken und Dokumenten aus ihrem Umfeld – von Kurt Schwitters und László Moholy-Nagy bis Man Ray und Max Ernst – wird sichtbar, wie Höch die Fotomontage im Spannungsfeld der Zwischenkriegszeit entwickelte und perfektionierte. Eine Ausstellung des Zentrum Paul Klee, Bern in Kooperation mit Belvedere, Wien. (Bild: Hannah Höch, Flucht (Ausschnitt), 1931, Collage, Fotomontage, 23 x 18,4 cm. Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart; © 2022, ProLiteris, Zurich)
Ausstellungen

neue Veranstaltung

Kunstmuseum Bern

Ausstellungen | Ausstellung

Markus Raetz - oui non si no yes no

Kunstmuseum Bern

Das Kunstmuseum Bern widmet dem 2020 verstorbenen Schweizer Künstler Markus Raetz die erste umfangreiche posthume Retrospektive. Die Ausstellung konzentriert sich auf seine dreidimensionalen Arbeiten und Mobiles, die teilweise noch nie einem breiten Publikum präsentiert wurden. Die permanente Metamorphose von Motiven bildete die Basis seiner künstlerischen Arbeit, die sich auf die visuelle Wahrnehmung fokussiert. Die Ausstellung erlaubt einen spezifischen Blick auf sein Gesamtwerk. Sie ist in thematische Gruppen unterteilt und eröffnet zugleich zahlreiche Querbezüge, die das vielschichtige Werk des Künstlers seit den 1960er-Jahren prägten. Kurator: Stephan Kunz Kuratorische Assistentin: Livia Wermuth (Bild: Markus Raetz, Madame et Monsieur, 2009, Eisendraht, hartgelötet, Eichenholz, gewachst, Privatbesitz; © Foto: SIK-ISEA, Zürich (Alexander Jaquemet), © 2023, ProLitteris, Zurich)
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Carl Seeligs Wanderungen mit Robert Walser

Robert Walser-Zentrum

Die letzten 23 Jahre seines Lebens verbrachte Robert Walser in der psychiatrischen Klinik von Herisau, wo ihn der Journalist Carl Seelig regelmäßig besuchte. Über die gemeinsamen Ausflüge ins Umland verfasste Seelig, der auch literarisch tätig war, das Erinnerungsbuch Wanderungen mit Robert Walser. Auch wenn die Authentizität der überlieferten Gespräche umstritten ist, fasziniert das Buch, das in erweiterter Neuausgabe vorliegt, nachhaltig. Durch das verbindende Gehen und Reden wird die Ostschweizer Landschaft zum Schauplatz einer spektakulären Rekapitulation von Robert Walsers Schriftstellerleben. Die Ausstellung, die am 3. September eröffnet, inszeniert diesen suggestiven Erinnerungsraum durch das Relief der durchwanderten Gegend und eine Panoramafotografie des Blicks, der sich heute von der Klinik in Herisau aus bietet. Carl Seelig war nicht nur Journalist und Schriftsteller, sondern auch Mäzen und Förderer zahlreicher Autorinnen und Autoren, insbesondere zur Zeit der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. Ab 1936 besuchte er den in der Klinik literarisch verstummten und nahezu vergessenen Robert Walser, um mit ihm gemeinsame Ausflüge zu unternehmen. Kreuz und quer durchwandern sie die Ostschweiz, zwischen Bodensee und Säntis, Appenzellerland und Toggenburg. Ausgangs- und Endpunkt ist jeweils die Heil- und Pflegeanstalt Herisau, in der Walser seit 1933 bis zu seinem Tod 1956 lebte. Carl Seeligs 1957 erstmals publiziertes Werk hat Walsers Wirkungsgeschichte stärker geprägt als jedes andere Buch. Es half, den Autor wiederzuentdecken und verlieh ihm das Image eines gutmütigen, ebenso vernünftigen wie querstehenden Königs der Spaziergänger. Zur neuen Ausstellung des Robert Walser-Zentrums erscheint der Klassiker einer literarischen Freundschaft in erweiterter Neuausgabe, die Seeligs Mehrfachrolle als Vertrauter, Vormund und Sprachrohr des Dichters deutlich macht. Auf den vierundvierzig im Buch dokumentierten Wanderungen kommt Robert Walsers ganzes literarisches Leben zu Sprache – die Abenteuer des kauzigen Schweizers im mondänen Berlin ebenso wie die »bitterböse, gefährliche Schlange« der Erfolglosigkeit, die ihn 1913 zurück in die Schweiz führte. Und Seelig demonstriert, welch wacher Zeitgenosse Walser selbst in der Klinik war. Da werden Unterhaltungen über die Lieblingsautoren Heinrich von Kleist, Johann Wolfgang von Goethe und Gottfried Keller geführt, da wird über den »literarischen Cliquenbetrieb« gelästert und der eigene Misserfolg thematisiert. Stets lässt Seelig, der mit Geistesgrößen wie Thomas Mann, Nelly Sachs, Albert Einstein oder Robert Musil in Kontakt stand, dezent eigenes Wissen einfließen. Die bald redselig, bald lakonisch formulierten Gespräche und Reflexionen lesen sich wie eine Autobiografie Robert Walsers – erzählt von einem andern. Mit dem ausladenden Holzrelief, das die Berner Fachhochschule in Biel hergestellt hat, und der raumfüllenden Panoramaaufnahme des Fotografen Dominique Uldry inszeniert die Ausstellung den Erinnerungsraum des Buchs, in welchem man die Wege der beiden Protagonisten suchen, verfolgen und imaginieren kann. Publikation Die zur Ausstellung erschienene Neuausgabe der Wanderungen mit Robert Walser stellt den Text der Erstausgabe wieder her, ist um Fotografien erweitert, verfügt über ein neues Nachwort und liegt zugleich auf Deutsch und auf Französisch vor: Carl Seelig: Wanderungen mit Robert Walser. Hrsg. von Lukas Gloor, Reto Sorg und Peter Utz. Berlin: Suhrkamp 2021 (Bibliothek Suhrkamp; 1521) / Carl Seelig: Promenades avec Robert Walser. Nouvelle édition. Ed. par Lukas Gloor, Reto Sorg et Peter Utz. Trad. par Marion Graf. Genève: Éditions Zoé 2021. Partner Galerie da Mihi, Gesellschaft zu Ober-Gerwern, Editions Zoé, IttenBrechbühl AG, Museum Herisau, Neues Museum Biel, Pro Scientia et Arte, Selection Schwander, Suhrkamp Verlag und USM U. Schärer Söhne AG. Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag, 13–17 Uhr Freier Eintritt, Führungen auf Anfrage
Ausstellungen | Ausstellung

Akris: St. Gallen, selbstverständlich

Robert Walser-Zentrum

Wenn es ein Modehaus gibt, in dem Stoff und Stadt verwurzelt sind, dann bei Akris in St. Gallen, der Stadt der Stickerei. Seit 100 Jahren pflegt das einzige Schweizer Modeunternehmen mit Mitgliedschaft in der Fédération de la Haute Couture et de la Mode seinen geografischen Ursprung. Die Ausstellung Akris: St. Gallen, selbstverständlich verortet eben darin die eigene Handschrift des Hauses, gibt Einblick in die enge Zusammenarbeit zwischen dem Modehaus und der St. Galler Textilindustrie und präsentiert jene Kollektionen, in denen das Lokale zur Referenz wird. Die St. Galler Kollektionen Als weltweite Lockdowns die Schauen in Paris pausieren lassen und das Nahe in den Blick rückt, feiert Akris seine Heimatstadt mit Kollektionen, in denen Designer Albert Kriemler St. Gallens kulturelles Erbe überraschend übersetzt: mit St. Galler Stickerei, in der die Grafik des Daches der Kirche St. Laurenzen aufscheint. Oder mit modernen Patchwork-Kleidern, zusammengesetzt aus wiederverwendeten Archiv-Stickereien des Hauses. Insbesondere die Kollektion A woman on a walk (Herbst/Winter 2021), inspiriert von Robert Walser Erzählung Der Spaziergang (1917), wird hier zur Referenz in der Ausstellung. Stickerei-Spazierungang Im Spazieren verbinden sich Momente der Reflexion und der Muse, der Freiheit und der Flucht vor der Fülle. Nur beim Gehen denken, dichten und entwerfen wir; so auch die Auffassung des großen Schriftstellers der Schweizer Literatur. Die Szenografie der Ausstellung spielt mit dem Leitmotiv des Spaziergangs und jenen Entdeckungen und Sinnesreizen, die für Albert Kriemler eine immer wiederkehrende Quelle der Inspiration sind: die Natur, die Architektur und die Auseinandersetzung mit der Kunst – sie alle sind Teil seiner Handschrift geworden. Anhand dieser Inspirationswelten inszeniert Akris: St.Gallen, selbstverständlich unterschiedlichste Stickerei-Looks; konkret beispielsweise Entwürfe, welche Honigwaben-Strukturen auf federleichte Guipure-Parkas übersetzen oder deren bestickte Amulette auf nudefarbenem Tüll die zarte Lichtstimmung des italienischen Malers Giorgio Morandi hervorrufen. Ausstellungskoordination: Team Textilmuseum St. Gallen Kuration: Albert Kriemler, Creative Director Akris Szenografie: Atelier Oï / Patrick Reymond, La Neuveville

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