Ausstellungen / Museum
Zentrum Paul Klee Bern
Bern, Monument im Fruchtland 3
- Ausstellungseröffnung: Anne Loch. Malerei: Na und?
- Fokus. Klees Rückseiten
- Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde
- Kosmos Klee. Die Sammlung
- Konzerte im Zentrum Paul Klee
- Bilderclub
- Lesungen im Zentrum Paul Klee
- Kunstvermittlung
- Lang/Baumann Module #4
- Shop / Webshop
- aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen
Ausstellungen / Museum
Kunstmuseum Bern
Bern, Hodlerstr. 12
- Ausstellungseröffnung: Franz Gertsch. Blow-Up (Part I)
- Zukunft Kunstmuseum Bern
- Das volle Leben. - Alte Meister von Duccio bis Liotard
- Stiftung Expressionismus. Von Gabriele Münter bis Sam Francis
- Panorama Schweiz. Von Caspar Wolf bis Ferdinand Hodler
- Die Sammlung. Von Claude Monet bis Félix Vallotton, von Martha Stettler bis El Anatsui
- Der Nachlass Gurlitt
- Öffentliche Führungen
- Angebote für Kinder & Familien
- Forschung im Museum
- Webshop
- Ausstellungen digital entdecken
- das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung und beherbergt Werke aus acht Jahrhunderten
Ausstellungen / Museum
Naturhistorisches Museum Bern
Bern, Bernastrasse 15
- Naturlabor - Ausstellung, Arena, Atelier
- Wunderkammer - Die Schausammlung
- Auf eigene Faust - Entdeckungsreise für Familien und Kinder
- 5 Sterne - Sensationeller Fossilienfund aus dem Jura
- Barry - Der legendäre Bernhardinerhund
- Riesenkristalle - der Schatz vom Planggenstock
- Schweizer Museum für Wild und Jagd
- Käfer & Co. - Die bunte Welt der wirbellosen Tiere
- Tiere der Schweiz - Auerhahn, Steinbock & Co.
- Tiere des Nordens - Walross, Grizzly & Co.
- Die grosse Knochenschau - Im Bauch des Wals
- Flossen-Füsse-Flügel - Der Werdegang der Wirbeltiere
- Picas Nest - Wald-Erlebnisraum für die ganze Familie
- Steine der Erde - Meteoriten, Diamanten & Co.
- Tiere Afrikas
- Vom Sofa direkt in die Sammlung
- Ausstellung zu Erdwissenschaften mit den Fachgebieten Mineralogie und Paläontologie
Ausstellungen / Museum
Museum Franz Gertsch Burgdorf
Burgdorf, Platanenstrasse 3
- Franz Gertsch: Eisenbett und Trompete, Familie und Paare
- Robert Zandvliet: The Painting is a Door
- Führungen
- Onlineshop
- Virtueller Rundgang
- Das Museum Franz Gertsch ist dem Werk von Franz Gertsch (1930–2022) gewidmet. Auf gut der Hälfte der Ausstellungsfläche zeigt das Museum auch Wechselausstellungen mit zeitgenössischer Kunst.
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Anne Loch.
Anne Loch.
Malerei: Na und?
Zentrum Paul Klee
Die deutsche Künstlerin Anne Loch (1946–2014), die seit den 1980er-Jahren zeitweise in der Schweiz lebte, spielte mit den Konventionen der Darstellung und lotete dabei die Grenzen der Malerei aus: In monumentalen Bildern von Bergen, Blumen, Tieren oder Insekten entfaltet sich eine stille Spannung. Was auf den ersten Blick idyllisch und teilweise klischeehaft wirkt, entzieht sich bei näherem Hinsehen einer eindeutigen Beschreibung. Grenzen zwischen Gegenständlichem und Abstraktem, zwischen Malerei und Zeichnung, zwischen Wirklichkeit und Traum werden durchlässig. In den Vordergrund treten Linie, Farbe, Fläche und die Suche nach den richtigen Verhältnissen dieser Grundelemente der Malerei. Die Ausstellung im Zentrum Paul Klee geht anhand von rund 70 Werken Anne Lochs Auseinandersetzung mit dem Medium Malerei und der Auflösung ihrer Motive nach. Kuratorin: Amélie Joller
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Fokus. Klees Rückseiten
Zentrum Paul Klee
Paul Klee hat beim Malen und Zeichnen häufig beide Seiten des Bildträgers – Papier, Karton oder Leinwand – verwendet. Bei rund 600 seiner insgesamt 9'600 Werke finden sich auf der Rückseite Zeichnungen, Aquarelle oder Gemälde. Dieses bemerkenswerte Phänomen erstreckt sich über sämtliche Schaffensphasen des Künstlers. Die Rückseiten sind oft mehr als nur Träger verworfener Ideen. Sie gehören zu einem offenen, fortlaufenden Werkprozess, in dem Klee Vorder- und Rückseite formal, inhaltlich und bildlich miteinander verknüpfte. Die Ausstellung lädt dazu ein, diesen verborgenen Schatz zu entdecken. Kuratorin: Marie Kakinuma Fokus. Klees Rückseiten ist Teil der Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung Die Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung bietet Besucher:innen einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen und präsentiert rund siebzig Werke sowie biografisches Material und Archivalien, die regelmässig ausgewechselt werden. In einem Raum werden jeweils kleinere Fokusausstellungen mit inhaltlichem Bezug zu Paul Klee und seinem Werk gezeigt.
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Franz Gertsch. Blow-Up (Part I)
Kunstmuseum Bern
Franz Gertsch (1930–2022) gilt als Schweizer Pionier des Fotorealismus und als Meister des modernen Holzschnitts. Die Retrospektive Franz Gertsch. Blow-Up, die in zwei Teilen im Kunstmuseum Bern und im Museum Franz Gertsch gezeigt wird, bietet eine Werkübersicht aus mehr als sechzig Jahren künstlerischen Schaffens: monumentale Gemälde der Jugend- und Musikszene aus den 1970er-Jahren, ikonische Frauenporträts aus den 1980ern, Familienbilder und Porträts von Künstlerfreund:innen, epische Landschaften und Naturaufnahmen. Im Kunstmuseum Bern liegt der Fokus auf den Jahren 1956 bis 2021, wobei vertraute Einblicke geschaffen, aber auch neue Aspekte und Perspektiven der Rezeption beleuchtet werden. Die Ausstellung zeigt Gertschs stilistische Entwicklung und macht darüber hinaus die grossen thematischen Linien und Querverbindungen innerhalb seines Gesamtwerks deutlich. Darunter das Verhältnis von Mensch und Natur und die Rolle der Fotografie in der Malerei, welche heute, im Kontext ökologischer und humaner Krisen und im Zeitalter des Selfies, eine neue Bedeutung erfahren.
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Zukunft Kunstmuseum Bern
Kunstmuseum Bern
Der Altbau von 1879 und der Erweiterungsbau von 1983 sind stark sanierungsbedürftig. Der Betrieb ist zum Teil nur noch mit Sondergenehmigungen möglich. Das Museum soll nun umfassend erneuert und für kommende Generationen gesichert werden. Im Rahmen eines grossen Architekturwettbwerbs hat die Jury aus 39 Entwürfen das Projekt "Eiger" von Schmidlin Architekten als Sieger ausgewählt. Vorgesehen sind die denkmalgerechte Sanierung des historischen Altbaus, ein Ersatzneubau mit Museumsplatz sowie zeitgemässe Räume für Vermittlung, Restaurierung und Kunstdepot. Die Ausstellungsfläche wird moderat erweitert, während barrierefreie Zugänge, Infrastruktur und öffentliche Bereiche deutlich verbessert werden. Gleichzeitig wird der Museumsbetrieb nachhaltig optimiert. In der Ausstellung präsentieren wir Ihnen das Siegerprojekt. Der Eintritt ist frei.
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Die Sammlung.
Die Sammlung.
Von Claude Monet bis Félix Vallotton, von Martha Stettler bis El Anatsui
Kunstmuseum Bern
Das Kunstmuseum Bern besitzt eine bedeutende Kunstsammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Die Sammlungsausstellung umfasst in wechselnden Präsentationen ausgewählte Bestände. Im Untergeschoss des Altbaus sind mit Kubismus, Expressionismus, Surrealismus und abstrakter Kunst die zentralen avantgardistischen Strömungen der Moderne vertreten. Höhepunkte sind etwa Pablo Picassos Geige, an der Wand hängend, Meret Oppenheims Verzauberung oder Piet Mondrians Tableau No. II mit Grau und Schwarz. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Auswahl von Werken des Berner Künstlers Adolf Wölfli aus dem Bestand der Adolf Wölfli-Stiftung. Im Erdgeschoss des Altbaus bilden Werke von El Anatsui und Kader Attia als Vertreter der globalen Gegenwartskunst den Auftakt. Ein benachbarter Raum beherbergt mit Paul Cézanne, Claude Monet und Vincent van Gogh die ganz grossen Namen der internationalen Kunstgeschichte. Landschaften von Schweizer Exponenten der Moderne wie Ferdinand Hodler, Félix Vallotton und Giovanni Giacometti runden die Ausstellung ab. Ein Seitenkabinett ist der Schenkung von Marion Lichardus-Itten gewidmet. Dort werden acht Gemälde des Künstlers Johannes Itten (1888-1967) präsentiert, die seine Tochter dem Kunstmuseum Bern 2024 in einer ausserordentlich grosszügigen Geste geschenkt hat. Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus sind in der Ausstellung Panorama Schweiz. Von Caspar Wolf bis Ferdinand Hodler Highlights von Schweizer Künstler:innen des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Kunstmuseum Bern zu sehen (bis 11.1.2026). Eine Vielzahl weiterer Werke aus dem Bestand des Kunstmuseum Bern können Sie im Obergeschoss des Erweiterungsbaus in der Sammlungsintervention von Amy Sillman entdecken (bis 2.11.2025). Beide Ausstellungen sind im Sammlungseintritt inbegriffen.
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Panorama Schweiz.
Panorama Schweiz.
Von Caspar Wolf bis Ferdinand Hodler
Kunstmuseum Bern
Aus Anlass der Ausstellung Kirchner × Kirchner (12.9.2025–11.1.2026) zeigt das Kunstmuseum Bern in einer umfangreichen Sammlungspräsentation Schweizer Kunst aus drei Jahrhunderten. Mit seinen expressionistischen Berglandschaften aus Davos führt Ernst Ludwig Kirchner eine künstlerische Tradition fort, die von den Schweizer Kleinmeistern bis zu Ferdinand Hodler reicht. Die Darstellung der Alpenwelt bleibt aber nicht die einzige Verbindung zwischen Kirchner und der künstlerischen Produktion in seiner Wahlheimat. Die Ausstellung eröffnet ein weites Panorama von Schweizer Künstler:innen und Motiven, die sich in Beziehung zu seinem Schaffen setzen lassen. Sie umfasst symbolistische Figurenbilder von Arnold Böcklin bis Ferdinand Hodler, Genreszenen von Albert Anker bis Max Buri und Landschaften von Franz Niklaus König bis Martha Stettler. Mit Werken von Cuno Amiet, Albert Anker, Ernest Biéler, Arnold Böcklin, Max Buri, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler, Franz Niklaus König, Albert Müller, Annie Stebler-Hopf, Victor Surbek, Martha Stettler, Caspar Wolf und vielen mehr.
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Das volle Leben. - Alte Meister von Duccio bis Liotard
Kunstmuseum Bern
Einer der Schätze des Kunstmuseum Bern ist der bedeutende Bestand von Werken älterer Kunst. Mit Das volle Leben. Alte Meister von Duccio bis Liotard rückt das Haus diesen Teil seiner Sammlung ins Zentrum. Neben Meistern der Frühen Neuzeit sind Werke der Florentiner und Sieneser Malerei des Tre- und Quattrocento sowie barocke Meisterwerke zu sehen. Eine faszinierende Ausstellung, die das Leben in seiner ganzen Spannweite spiegelt: Martyrium trifft auf Selbstdarstellung, Askese auf Opulenz, Moral auf Wollust. Zu sehen sind kunstvolle Altartafeln der zwischen 1480 und 1510 tätigen Berner Nelkenmeister und der grossartige Bestand an Werken des 1480 geborenen Niklaus Manuel, der nicht nur Maler, Dichter und Grafiker, sondern auch Reformator, Reisläufer und Ratsherr der Stadt Bern war. Opulente Stillleben und repräsentative Porträts, geschaffen von Joseph Heintz, Albrecht Kauw oder Johannes Dünz, widerspiegeln den wirtschaftlichen Wohlstand Berns im Barock. In einem Kabinett sind zudem Altarretabeln und Fragmente aus dem italienischen Tre- und Quattrocento zu sehen, die in der Schweiz ihresgleichen suchen. Darunter eine ebenso kostbare wie berühmte Andachtstafel von Duccio di Buoninsegna sowie Werke von Bernardo und Taddeo Daddi, Fra Angelico und aus der Werkstatt von Sandro Botticelli. Kuratorin: Anne-Christine Strobel Kuratorische Assistenz: Michelle Fritschi
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Kunstmuseum Bern
Werke von Paul Klee, Pablo Picasso, Ferdinand Hodler und Meret Oppenheim haben das Kunstmuseum Bern zu einer Institution mit Weltruf gemacht. Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 48.000 Handzeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Videos und Filmen. Die Wurzeln des Museums reichen bis zu den revolutionären Ideen des ausgehenden 18. Jahrhunderts zurück, die 1809 in Bern zur Gründung der Staatlichen Kunstsammlung und 1879 zur Eröffnung des ersten Museumsbaus geführt haben. Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung und beherbergt Werke aus acht Jahrhunderten.
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Pascal Danz, Beyond Echoes
Galerie Kornfeld
Der 2015 verstorbene Künstler Pascal Danz zählt zu den herausragenden zeitgenössischen Schweizer Malern. Die Malerei von Pascal Danz bewegt sich zwischen den Polen Figuration und Abstraktion und thematisiert Fragen der Wirklichkeit und der Möglichkeit ihrer Abbildung. Eröffnung 21. Mai 2026, 18 Uhr, wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung ein. Veranstaltung Dienstag, 2. Juni 2026, 18 Uhr Ein Gespräch über die Kunst von Pascal Danz zwischen Felicity Lunn, Fachbereichsleiterin Gestaltung & Kunst an der HKB Kathleen Bühler, Chefkuratorin Kunstmuseum Bern Bernhard Bischoff, Galerie Kornfeld
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Kolonial. Globale Verflechtungen der Schweiz
Château de Prangins
Ab dem 16. Jahrhundert waren Personen und Unternehmen aus der Eidgenossenschaft mit dem kolonialen System eng verflochten. Einzelne Schweizer Firmen sowie Privatpersonen beteiligten sich am transatlantischen Sklavenhandel und verdienten am Handel mit Kolonialprodukten und durch die Ausbeutung versklavter Menschen ein Vermögen. Schweizerinnen und Schweizer waren als Missionare auf der ganzen Welt unterwegs. Andere dienten, getrieben von Armut oder Abenteuerlust, als Söldner in europäischen Heeren, die koloniale Eroberungen machten und den Widerstand der indigenen Bevölkerungen bekämpften. Aber auch Fachleute aus der Schweiz stellten ihr Wissen in den Dienst der Kolonialmächte. An den Universitäten Zürich und Genf wurde zudem rassistisches Denken gelehrt, das international verbreitet wurde und der Legitimation des kolonialen Systems diente. Basierend auf neusten Forschungsresultaten, anhand von konkreten Beispielen und illustriert mit Objekten, Kunstwerken, Fotografien und Dokumenten bietet die Ausstellung, zum ersten Mal in der Romandie, einen umfassenden Überblick über die koloniale Verflechtungsgeschichte der Schweiz. Mit Aktualitätsbezügen geht sie ausserdem der Frage nach, was das koloniale Erbe für die Schweiz der Gegenwart bedeutet. Die Ausstellung wurde 2024 im Landesmuseum Zürich gezeigt und wird in einer angepassten Form im Schloss Prangins präsentiert.
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Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde
Zentrum Paul Klee
Kurt Schwitters (1887–1948) zählt zu den bedeutendsten Vertreter:innen der internationalen Kunstavantgarde der Zwischenkriegszeit. Er war ein eigenwilliger Grenzgänger, der mit seiner Kunst eine unverwechselbare Synthese aus Kunst, Design und Literatur schuf. Im Zentrum seines Werks stand das Prinzip der Collage als Versuch, aus der widersprüchlichen Alltagswirklichkeit des modernen Lebens neue Sinnzusammenhänge zu schaffen und dem Chaos der Welt eine poetische Ordnung entgegenzusetzen. Die Ausstellung zeigt Schwitters’ vielschichtiges Werk von dadaistischen Collagen und seinem rekonstruierten begehbaren «Merzbau» in Hannover bis hin zu naturalistischen Porträts und Landschaftsbildern. Sie beleuchtet seine kreative Widerstandskraft im Exil sowie seine Rolle als unabhängiger Künstler und Schriftsteller zwischen den Strömungen der Moderne. Mit Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde zeigt das Zentrum Paul Klee die erste umfassende Ausstellung zu Kurt Schwitters in der Schweiz seit 20 Jahren. Kurator: Martin Waldmeier Kuratorische Assistenz: Josephine Rechberg Unter Mitwirkung des Sprengel Museum Hannover und der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Hannover
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Fokus. Hans Fischli (1909–1989)
Zentrum Paul Klee
Hans Fischli war ein Schweizer Architekt, Künstler und Schüler von Paul Klee, Josef Albers und Wassily Kandinsky am Bauhaus. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz entstand ab Ende der 1920er-Jahre unter dem Titel Zellengebilde eine umfangreiche Serie von Farbstift- und Tuschezeichnungen. Einige dieser Werke entstanden während einer dreimonatigen Haftstrafe, die er aufgrund von Dienstverweigerung verbüsste. Der Titel der Serie verweist dabei auf die Gefängniszelle als Entstehungsort und dient als Ausgangspunkt für die Ausstellung, die mit drei Architekturprojekten die politische Lage in den 1930er- und 1940erJahren thematisiert Kuratoren: Fredi Fischli und Niels Olsen Fokus. Hans Fischli (1909–1989) ist Teil der Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung bietet Besucher:innen einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen und präsentiert rund siebzig Werke sowie biografisches Material und Archivalien, die regelmässig ausgewechselt werden. In einem Raum werden jeweils kleinere Fokusausstellungen mit inhaltlichem Bezug zu Paul Klee und seinem Werk gezeigt.
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Dominik Stauch
Dominik Stauch
My Ranch, Not My Ranch
Galerie Kornfeld
Eröffnung 11. März 2026, 18.30 Uhr, wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung ein. Veranstaltungen Donnerstag, 26. März 2026, 18.30 Uhr Gastkonzert mit Rose and The Merry-Go-Round. In ihren Songs verbindet die junge Band autobiografische Texte mit Klängen aus den Genres Folk, Indie-Pop und Jazz. Donnerstag, 23. April 2026, 18.30 Uhr Kurze Präsentation von Videoarbeiten von Dominik Stauch aus den letzten Jahren. Anschliessend ist der Künstler im Gespräch mit Bernhard Bischoff über Farbe, Klang und das Leben.
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Alois Lichtsteiner:
Alois Lichtsteiner:
Es ist nicht, was es ist
Museum Franz Gertsch
Der Schweizer Maler, Druckgrafiker und Objektkünstler Alois Lichtsteiner (*1950) zeigt im Museum Franz Gertsch erstmals eine monumentale Gruppe an Werken, die zentrale Momente seiner Suche nach dem Umgang mit Malerei markieren. Er wirft ausserdem einen Blick zurück in die 1980er-Jahre zum Beginn seiner Auseinandersetzung mit diesem Thema. Im Laufe der Ausstellung kann verfolgt werden, wie Lichtsteiner von der Farbigkeit zum Bild in Graustufen und wieder zurück zur Farbigkeit findet. Lichtsteiner, dessen Kunst oft mit den Gruppen der „Birken“- und „Berg“-Bilder in Grautönen auf weissem Grund in Verbindung gebracht wird, schuf in den 1980er-Jahren sehr farbstarke Gemälde. In einer Zeit, in der die Malerei totgesagt wurde und andere, neue Kunstformen bevorzugt wurden, suchte er, der malen wollte, nach konzeptuellen Ausdrucksformen und seinem persönlichen Weg aus dieser Situation. Bei Lichtsteiner dient das Bild, das uns an etwas erinnert, als Metapher für die Fragen der Malerei, die er seit Jahrzehnten bearbeitet. Mit grosser Radikalität löste sich Lichtsteiner ab 1997 von der Farbe und ging in die Graustufen, in den Bereich der Nichtfarbe. Es handelt sich um Versuchsanordnungen, um Deklinationen seiner Beschäftigung mit Farbe und Grund. Die für ihn gültigen Lösungen hielt er nach dem Entstehen verschiedener kleinformatigerer Werke auf grossen Leinwänden fest. Folgt man dieser Serie chronologisch, kann man die Entwicklung nachvollziehen. Der Plan entstand schon früh – bereits 2006 schaffte Lichtsteiner das Material für die acht Gemälde an. Die letzten beiden Werke wurden mit Blick auf diese Ausstellung fertiggestellt. Die intensive Beschäftigung mit dem Hochdruck führte Lichtsteiner zur Farbe zurück: Seine Gemälde seit 2011 sind wieder farbig. Das, was die Betrachtenden als „Schnee“ empfinden, bleibt weitgehend weiss, die ab und an eingesetzten „Himmel“ blass, die „Felsformationen“ erscheinen hingegen in changierenden, zarten bis kräftigen Farbmodulationen. Beim Rundgang sind die Besuchenden dem Kontrast von figürlich erscheinenden Werken und den metaphorischen, konzeptuellen Inhalten der grossen Fragen der Malerei, die dahinterstehen, ausgesetzt und werden zum genauen Hinschauen und Hinterfragen ihrer ersten Eindrücke angeregt. Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle in Zusammenarbeit mit dem Künstler. Der Katalog zur Ausstellung ist bei Modo Press in Frankfurt am Main erschienen und in unserem Shop erhältlich.
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Franz Gertsch - Porträts und Naturstücke
Museum Franz Gertsch
In dieser Ausstellungsperiode sind im Museum Franz Gertsch grossformatige Malerei und Holzschnitte von Franz Gertsch zu sehen. Die Schau konzentriert sich auf Porträts und Naturstücke. Im ersten Raum werden die vier Gräser-Gemälde aus den 1990er Jahren gezeigt, mit denen Gertsch nach einer mehrjährigen Malpause, in der er sich ausschliesslich mit der Entwicklung seiner neuen Holzschnitttechnik beschäftigt hatte, die Malerei wieder aufnahm. „Gräser I“ (1995/96) zeigt in starker Vergrösserung einen Abschnitt des schilfartigen Grases (Waldzwenke) aus seinem Garten in Rüschegg. Für „Gräser II“ (1996/97), „Gräser III“ (1997) und „Gräser IV“ (1998/99) nutzte der Künstler Ausschnitte aus dem eigenen ersten Bild als Vorlagen. Gertsch verfolgte in dieser Serie einen konzeptuellen Umgang mit der eigenen Malerei, indem er das erste Gemälde wieder aufgriff, vergrösserte und mit Ausschnitten und Belichtungen spielte. Der zweite Raum der Ausstellung ist neben Schwarzwasser-Holzschnitten den grossformatigen Porträts gewidmet. Die Modelle für die hier gezeigten Drucke, „Natascha IV“ (1987/88), „Dominique“ (1988), „Doris“ (1989) und „Silvia“ (2001/02), waren junge Frauen in ihren frühen Zwanzigern aus der Umgebung und Bekanntschaft von Franz Gertsch. Mitte der 1980er Jahre hatte Gertsch seine eigene Art des grossformatigen Farbholzschnitts entwickelt, der sich in wesentlichen Punkten von seinem frühen Holzschnittwerk unterscheidet. Waren die frühen Holzschnitte im klassischen Schwarzlinienschnitt gehalten und arbeiteten mit einem System aus schwarzen Umrisslinien, sind die späteren Holzschnitte durch ein System von so genannten «Lichtpunkten» geprägt – die Darstellung des Motivs ergibt sich aus dem Zusammenspiel der hellen Stellen des Druckes. Franz Gertsch ging hier (wie bei seiner Malerei) von einer fotografischen Vorlage aus – er übersetzte das Licht einer farbigen Diaprojektion beim Bearbeiten des Druckstocks aus Lindenholz mit dem Hohleisen in ein System von hineingeschnittenen Punkten und nichtbearbeiteter Fläche. Die Holzschnitte wurden anschliessend vom Künstler und seinem Druckerteam in kleinen Auflagen von Hand auf handgeschöpftes Japanpapier gedruckt. Zu Beginn dieser Phase bearbeitete der Künstler mehrere Platten für ein Sujet und druckte dann verschiedene Motiv- und Tonplatten übereinander. In dieser Ausstellung kann man das an «Natascha IV» und «Silvia» nachvollziehen. Bei den weiteren Holzschnitten, etwa «Dominique», druckte er mit einer Platte eine Farbe und erhielt so das vollständige Bild. Weitere Gemälde und Holzschnitte des Künstlers sind im Erweiterungsbau ausgestellt. Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle. (Bild: Holzschnitt, 218 x 157 cm; Handabzug 17/18 auf Kumohadamashi Japanpapier von Heizaburo Iwano, 244 x 184 cm, Türkis verblaut; Museum Franz Gertsch, Burgdorf, © Franz Gertsch AG)
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Leanne Picthall:
Leanne Picthall:
Meaning So Well
Museum Franz Gertsch
Im Kabinett des Museum Franz Gertsch zeigt die junge Westschweizer Malerin Leanne Picthall (*1999) aktuelle Gemälde in Öl auf Leinwand. Es handelt sich um ihre erste Einzelausstellung in einem Museum. Leanne Picthalls Ölgemälde lassen sich klassischen Genres wie dem Selbstporträt, Porträt, Stillleben und Tierbild zuordnen. Auch die Interaktion zwischen Mensch und Tier auf persönlicher Ebene interessiert die Künstlerin. Ihre Bildsprache leitet sich von der Ästhetik zeitgenössischer Smartphone-Fotografie ab, sie wählt ungewöhnliche Ausschnitte oder auch stark herangezoomte Details als Vorlagen für ihre Gemälde. Standbilder aus eigens inszenierten und gedrehten Videos dienen ihr ebenfalls als Ausgangsmaterial. Ihre Kindheit und eigene Gefühle werden ebenso thematisiert wie ihre Grossmutter, der als Fahrradmechaniker arbeitende Bruder, Freunde oder der eigene Hund und andere Tiere. Einige Bilder haben Text als Sujet, zu lesen ist etwa „afraid of a lot“ oder „it’s fine“. Picthall, die als Tochter einer kanadisch-deutschen Mutter und eines englischen Vaters dreisprachig (Französisch/Englisch/Deutsch) aufgewachsen ist, betitelt ihre Werke in englischer oder französischer Sprache. Die im Kabinett miteinander gezeigten Arbeiten öffnen den Blick durch die Augen der Künstlerin auf Menschen und Tiere, auf Beziehungen – dargestellt mit Motiven aus ihrem Leben und dem ihrer Nächsten, ihrem Umfeld. Eine neu entstandene Werkgruppe (2025/26) basiert auf einem Video, in dem die Künstlerin, im Gesicht geschminkt wie die Fellzeichnung ihres Hundes, mit diesem interagiert. Verschiedene Standbilder daraus hat sie als Gemälde ausgeführt. In der Ausstellung sind auch vereinzelt ältere Arbeiten zu sehen (2023/24). Zentrale Motive im aktuellen Schaffen von Leanne Picthall sind Fragen des Künstlerseins, der Performanz – etwas darstellen, schauspielern – auf der Bühne und im alltäglichen Leben: Charaktere, die wir verkörpern, und Rollen, die wir spielen. Dabei bewahren die Werke, die auf mit dem Smartphone eingefangenen Momentaufnahmen, herangezoomten Details oder Selfies basieren, eine spielerische Leichtigkeit und bleiben für Interpretationen offen – dies spiegelt sich auch in der diskreten Farbwahl, den gedeckten und kühlen Schwarz-, Weiss-, Hellblau- und Grüntönen, wider. Leanne Picthall wurde 1999 in Genolier, einer Gemeinde in der Region Nyon des Kanton Waadt, geboren. Auf das Vorbereitungsjahr 2019–20 in Kunst und Design an der École de design et Haute école d’art du Valais (édhéa) in Siders folgte 2023 der Abschluss eines Bachelorstudiums in Fine Arts an der HEAD, der Haute école d’art et design in Genf. 2023 erhielt die Künstlerin den Prix Tremplin/HEAD der Fondation Leenaards, Lausanne. Seit 2019 stellt die Künstlerin in Gruppenausstellungen aus. Ihre erste Einzelpräsentation hatte sie 2024 in der Genfer Galerie Skopia. 2025 war sie Teil der Gruppenausstellung „COME-BACK! L’art figuratif en suisse: une scène au féminin“ im Musée d’art de Pully in Pully. Die Künstlerin lebt in Borex und arbeitet in Nyon. Die Ausstellung wird kuratiert von Anna Wesle in Zusammenarbeit mit der Künstlerin. Der Katalog zur Ausstellung erscheint bei Modo Press in Frankfurt am Main.
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Franz Gertsch:
Franz Gertsch:
Eisenbett und Trompete, Familie und Paare
Museum Franz Gertsch
Die Ausstellung in Raum 1 des Museum Franz Gertsch umfasst Gemälde, Collagen, Linolschnitt und Zeichnungen von Franz Gertsch aus den Jahren 1965 bis 1969. Das Museum freut sich, die Werke „Der grosse Spielmann“ und „O mein Papa“ (beide 1966) von den Kunstsammlungen des Kanton und der Stadt Bern sowie „Paar“ (1968) von der Einwohnergemeinde Bolligen als Dauerleihgaben anvertraut bekommen zu haben und diese nun erstmals im Kontext anderer Werke aus derselben Entstehungszeit zu zeigen. Artisten und Spielleute, aber auch Liebespaare und Familienszenen beschäftigten Franz Gertsch als Bildmotiv in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre. Gertsch war seit 1963 in zweiter Ehe verheiratet, die gemeinsamen Kinder mit Maria Gertsch-Meer wurden 1963, 1965, 1966 und 1968 geboren und die Familie lebte in einer kleinen Stadtwohnung in Bern. Gertschs Collagen und Gemälde nach Collagen aus dieser Zeit sind formal und farblich reduziert. Dargestellt sind muskulöse Artisten und Artistinnen, Bilder tragen Titel wie „Artistenfamilie“ oder „Pyramidaler Auftritt“. Bei Werken, die Vater-Mutter-Kind-Konstellationen zeigen, wie „Familie bei Nacht“, „Trompetennachwuchs“ oder „O mein Papa“, bleibt es offen, ob diese auch in die Welt der Schausteller und Spielleute gehören. Der wiederholt dargestellte Mann wirkt sehr kräftig und trägt oft einen grossen, dunklen Schnurrbart, das Kind (die 1959 geborene Tochter Renate aus der ersten Ehe mit Denise Gertsch oder ein nicht namentlich benannter Sohn) wird wiederholt als Harlekina oder Harlekin bezeichnet und trägt ein Hemd oder Kleid mit Rautenmuster. Auch die Mutter ist in diesem Gewand mitunter zu sehen. Autobiografisches und Fiktion verschmelzen zu einem Bildganzen. Bildelemente, wie das weisse Eisenbettgestell, das Franz Gertsch in einer Ferienwohnung abgezeichnet hatte, oder die goldene Trompete, die er gebraucht gekauft hatte, werden als Bildelemente wiederholt aufgenommen und variiert. Bereits in „Familie bei Nacht“, das im vorderen Teil des Ausstellungsraums gezeigt wird, verwendet Gertsch das Motiv eines ineinander verschlungenen Liebespaares, das auf dem Gemälde „Le Sommeil“ (1866) von Gustave Courbet (1819–1877) basiert. Mit dem Entwurf einer solchen Darstellung hatte Franz Gertsch 1967 den Wettbewerb für Wandgemälde im neuen Schulhaus Langenthal gewonnen, die Bilder konnten aber nach einem Skandal – die Motive eines liegenden und eines stehenden Paares wurden von der Lehrerschaft und der Langenthaler Bevölkerung als unanständig und in einer Schule deplatziert betrachtet – nicht realisiert werden. Das Motiv des liegenden Paares variierte der Künstler jedoch in mehreren Werken, von denen im hinteren Raumteil einige gezeigt werden. Dieser Bereich ist dem Thema des Paares im Schaffen von Franz Gertsch gewidmet: Sitzende und liegende Männer und Frauen werden mit Hilfe einer Schablonentechnik mehrheitlich in den Grundfarben Rot, Blau und Gelb dargestellt. Weitere Gemälde und Holzschnitte des Künstlers sind im Erweiterungsbau ausgestellt. Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle. franz-gertsch.ch
Ausstellungen
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Robert Zandvliet:
Robert Zandvliet:
The Painting is a Door
Museum Franz Gertsch
Das Museum Franz Gertsch widmet dem niederländischen Maler Robert Zandvliet (*1970) eine breit angelegte Einzelausstellung, die wichtige Werkgruppen der letzten 15 Jahre exemplarisch in einen Dialog bringt. „The Painting is a Door“ belegt eindrücklich, wie der in Haarlem arbeitende Künstler seine malerischen Untersuchungen an der Schnittstelle von Abstraktion und Gegenständlichkeit vorantreibt. Die Ausstellung wird von einer umfangreichen Monografie begleitet. Robert Zandvliet gilt als einer der bedeutendsten niederländischen Maler der Gegenwart. Seit Mitte der 1990er Jahre entwickelt er sein Werk, das sich im Spannungsfeld von Repräsentation und selbstreflexiver malerischer Praxis verorten lässt. Für den Künstler bleibt das konkrete Motiv stets Ausgangspunkt für seine Bildfindungen, die sich in ihrer dynamischen Malweise dann aber auch in einem sehr freien, assoziativen Raum ansiedeln. Von zentraler Wichtigkeit für die Ausstellung ist die Serie „Seven Stones“ (2014), die erstmals ausserhalb der Niederlande ausgestellt wird. In dieser beeindruckenden Werkgruppe konzentriert sich Robert Zandvliet motivisch in konzeptioneller Konsequenz auf Steine, die sich in ihrer malerischen Transformation vom eigentlichen Motiv loslösen und auf grundlegende Bedingungen und Mittel der Malerei verweisen. Ausgehend von dieser im ersten Saal geschlossen präsentierten Serie, deren formale Homogenität auch durch eine stark reduzierte Farbpalette betont wird, spannt die Ausstellung den Bogen bis zu „Paradaidha“, Zandvliets neuester Werkgruppe. Das altpersische Wort „paradaidha“ meinte ursprünglich eine ummauerte, bewässerte Gartenanlage, die als Ort der Fülle und des Glücks zum Inbegriff des Paradieses wurde. Die ausgewählten, grossformatigen Werke dieser Serie verdeutlichen das für Zandvliets Schaffen bestimmende Verhältnis von äusserst durchdachtem Bildaufbau und dem spontanen Ausdruck malerischer Praxis. Diese grundsätzlichen Wechselwirkungen werden in der Ausstellung mit über 30 repräsentativen Werken untersucht. Robert Zandvliet wurde 1970 in Terband (NL) geboren, besuchte von 1987–92 die Kunstakademie Constantijn Huygens in Kampen und schloss seine Masterstudienzeit 1994 an der Kunstakademie De Ateliers in Amsterdam ab. Er ist Preisträger des Prix de Rome (Malerei, 1994), des Charlotte-Köhler-Preises (1998) und des Wolvecamp-Preises (2004). Seither verzeichnet Robert Zandvliet eine rege Ausstellungstätigkeit in Europa und den USA. Wichtige institutionelle Einzelausstellungen hatte er etwa im Stedelijk Museum, Amsterdam (2001), Kunstmuseum Luzern (2001), Kunstmuseum Bonn (2005), Kunstmuseum Den Haag (2012), De Pont Museum, Tilburg (2014, 2005, 1997) oder im Dordrechts Museum, Dordrecht (2020, 2019, 1996). Zandvliet lebt und arbeitet in Haarlem (NL). Die Ausstellung wurde kuratiert von Andreas Fiedler, Kunsthistoriker, freischaffender Kurator und Kunstkritiker. Die Ausstellung steht unter dem Patronat der Botschafterin des Königreichs der Niederlande in der Schweiz, Karin Mössenlechner. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Buch, das den Werdegang des Künstlers seit seinen fulminanten Anfängen Ende der 1990er Jahre umfassend dokumentiert und aus verschiedener Perspektive beleuchtet. Parallel zur Ausstellung im Museum Franz Gertsch findet eine weitere Ausstellung von Robert Zandvliet in der Kunsthalle Darmstadt (D, 29.03. – 30.08.2026) statt. Zur Kunsthalle Darmstadt Die Ausstellungsprojekte wurden angeregt von Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt a.M. (DE) bernhardknaus.com/
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Alois Lichtsteiner