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Bildung | Führung

Kunstvermittlung

Zentrum Paul Klee

Das Zentrum Paul Klee bietet regelmässig öffentliche Kunstführungen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch an. Bildbetrachtungen in der Gruppe sowie eine Mittagsführung dienstags gehören ebenso zum Vermittlungsangebot wie Angebote für Menschen mit einer Behinderung und Führungen zur Architektur des Zentrum Paul Klee. Die Kunstvermittlung im Zentrum Paul Klee bietet Aktivitäten in analoger und digitaler Form an. Private Führungen - Gruppen & Schulen Private Führungen zu allen Ausstellungen, der Architektur oder zu speziellen Themen werden nach Vereinbarung durchgeführt und auf die spezifischen inhaltlichen und sprachlichen Bedürfnisse der Gruppe zugeschnitten. Kindermuseum Creaviva Das Creaviva im Zentrum Paul Klee bietet eine bunte Palette an Angeboten für unterschiedlichste Altersgruppen. Menschen ab 4 Jahren bis ins hohe Alter entdecken hier ihren persönlichen Ausdruck: Die interaktive Ausstellung bietet neue Ein- und Ansichten zur Kunst, während das offene Atelier dreimal täglich die kreative Ader der jungen und erwachsenen Gäste pulsieren lässt. An kreativen auf spezifische Bedürfnisse zugeschnittenen Workshops (inklusive Führung in der Ausstellung) für Schulen, Menschen mit Behinderungen, Kader und Teams wird die persönliche Ausdruckskraft in konkrete Werke umgesetzt. Eine interaktive Führung bietet Gruppen jeglichen Alters einen individuellen Zugang zur Bildbetrachtung. Am Wochenende kreieren Kinder Hand in Hand zusammen mit Erwachsenen in der Fünfliber-Werkstatt ein persönliches Werk. Eine wachsende Anzahl an Ferien- und anderen Kursen vertiefen Themen und Techniken der Kunst und fördern die kreative Schaffenskraft.
Bildung | Kurs

Literaturlabor: Tolstoi, »Anna Karenina«

Robert Walser-Zentrum

Kurs 36 ab 12. Januar 2026, 18 Montage Kurs 37 ab 13. Januar 2026, 18 Dienstage Jeweils 18.15 bis 19.45 Uhr Kosten: CHF 590.– / Anmeldung bis 5. Januar 2026 Lew Tolstoi, »Anna Karenina« Unvergesslich der erste Satz: »Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, jede unglückliche Familie ist unglücklich auf ihre Weise«, und unvergesslich Anna, eine junge, schöne und von Grund auf gute Frau – die dem Untergang geweiht ist. Mit ihrem 20 Jahre älteren Gatten und ihrem Sohn führt sie ein geordnetes und zufriedenes Leben im glänzendsten Kreis der St. Petersburger Gesellschaft – bis sie auf einer Reise nach Moskau Graf Wronski begegnet. Von allen Ehebrecherinnen des 19. Jahrhunderts ist sie die liebenswerteste, der unser ganzes Mitleiden und Bedauern gilt. Der Kurs im »Literaturlabor« ist ausnahmsweise auf ein Semester angelegt, was dem Umfang des 1878 erschienen Romans Rechnung trägt. Sie werden mit der Anwendung einfacher literaturwissenschaftlicher Methoden vertraut gemacht und so zu einem tieferen Verständnis des Romans gelangen.
Bildung | Kurs

Literaturlabor: Gustave Flaubert, »Madame Bovary«

Robert Walser-Zentrum

1856 löste der Roman einen Skandal aus, und Flaubert wurde wegen »Verstosses gegen die öffentliche Moral, die guten Sitten und die Religion« vor Gericht gestellt – aber schliesslich freigesprochen. Emma, die schöne Tochter eines wohlhabenden Bauern, verdorben durch ausschweifende Lektüren, träumt den romantischen Traum von Leidenschaft und Fernweh, den der Provinzarzt Charles Bovary nicht erfüllen kann. Sie wirft sich nacheinander zwei Männern in die Arme und stirbt, hoch verschuldet, am Ende einen grässlichen Tod. Dies alles erzählt Flaubert auf kühldistanzierte und unpersönliche Weise. Im »Literaturlabor« werden Sie unter kundiger Anleitung mit der Anwendung einfacher literaturwissenschaftlicher Methoden vertraut gemacht und so zu einem vertieften Verständnis des Romans gelangen. Kurs 34 ab 11. August 2025, 13 Montage Kurs 35 ab 12. August 2025, 13 Dienstage Jeweils 18.15 bis 19.45 Uhr | CHF 440.– Anmeldung bis 5. August 2025 Ausblick: Leo Tolstoi, »Anna Karenina«, ab 5. Januar 2026
Bildung | Tagung

»Schreiben für die Katz« – Robert Walser als Feuilletonist.
Jahrestagung der Robert Walser-Gesellschaft

Robert Walser-Zentrum

Robert Walser war ein Meister des Kleinen, ein Virtuose des scheinbar Beiläufigen. Seine Feuilletons – kurz, präzise, oft mit einem Augenzwinkern – sind bis heute faszinierende Zeugnisse literarischer Leichtigkeit und Tiefe. Unter dem Motto »Schreiben für die Katz« widmet sich die diesjährige Jahrestagung der Robert Walser-Gesellschaft vom 24. bis 26. Oktober 2025 in Bern diesem vielseitigen Aspekt seines Schaffens. Die Tagung beginnt am Freitag, 24. Oktober, mit einer Reihe von Fachvorträgen in der Universitätsbibliothek Bern. Renommierte Walser-Kenner:innen beleuchten Walsers Feuilletons ausgehend von einzelnen Texten, publiziert in den Feuilletions unterschiedlichster Zeitungen und Zeitschriften, von der Literarischen Welt über die Neue Zürcher Zeitung bis hin zur Prager Presse. Am Abend lädt die Vernissage der Ausstellung »Schreiben für die Katz« von Lika Nüssli im Robert Walser-Zentrum zum Austausch ein, begleitet von der Buchtaufe der gesammelten Feuilletons Robert Walsers in der Berner Ausgabe. Am Samstag, 25. Oktober, setzt sich das Programm mit weiteren spannenden Vorträgen fort. Ein Höhepunkt ist der Robert Walser-Abend im Stadttheater Bern unter dem Titel »Hie und da dichten sogar Dichter für die Katz«. Eingerichtet wird der Abend von Lou Steiger und Mitglieder des Ensembles werden Walsers Texte lebendig werden lassen. Die Gäste Lukas Bärfuss und Mandana Covindassamy begleiten den Abend mit einem Gespräch mit Reto Sorg. Den Abschluss bildet am Sonntag, 26. Oktober, eine Podiumsdiskussion im Polit-Forum Bern zum Thema »Feuilleton im Wandel«, an der Simon Strauß (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Nora Zukker (Tages-Anzeiger) sich in einem Gespräch mit Stefanie Schüpbach (Polit-Forum) und Reto Sorg (Robert Walser-Zentrum) austauschen. Die Jahrestagung wird veranstaltet in Zusammenarbeit mit Bühnen Bern, dem Institut für Germanistik der Universität Bern, dem Polit-Forum Bern, der Section d’allemand der Universität Lausanne, der Universitätsbibliothek Bern und dem Robert Walser-Zentrum. Mit Unterstützung der Burgergemeinde Bern, der Stiftung Pro Scientia et Arte, der Universität Lausanne und dem Robert Walser-Zentrum.

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