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Chopin Festival Hamburg

Hamburger Komponisten - ein Rendezvous mit Chopin
Konzerte / Meisterkurse
13.6. bis 9.7.2026


Die Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald lädt jedes Jahr zum Chopin Festival ein, das sie seit 2018 organisiert.

In der Saison 2026 präsentieren wir Werke von Frédéric Chopin sowie von den Hamburger Komponisten Johannes Brahms, Carl Philipp Emanuel Bach, Fanny Hensel, Gustav Mahler, Johann Adolf Hasse, Georg Philipp Telemann und Felix Mendelssohn Bartholdy. Es handelt sich um ein musikalisches Rendezvous mit Preisträgern internationaler Klavierwettbewerbe sowie Teilnehmer und Finalisten von Chopin-Wettbewerben. Mit einem Recital von Evgeni Koroliov steht ein musikalisches Highlight auf dem Programm. Zum Anlass des laufenden Mozart-Jahrs wird Hubert Rutkowski Mozarts d-Moll Klavierkonzert mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von Ulrich Windfuhr aufführen. In einer Matinee werden außerdem historische Claviere im Hamburger Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg erklingen.

Kontakt

Chopin Festival Hamburg
Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V.
Kirchberg 8
D-21521 Wohltorf

Telefon: +49 4104-2489 od. +49 1573-371 8515
E-Mail: info@chopin-festival.de

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Kammerkonzert

Festival-Eröffnungskonzert:
Hamburger Komponisten – ein Rendezvous mit Chopin

Alexey Stadler, Violoncello
Hubert Rutkowski, Klavier


Frédéric Chopin (1810‒1849):
Introduction et polonaise brillante C-Dur, op. 3

Abel Tomàs Realp, Violine
Emma Stratton, Klavier


Johannes Brahms (1833‒1897):
Sonate für Violine und Klavier G-Dur, op. 78

Hồ Khánh Vân, Klavier
Frédéric Chopin (1810‒1849):
Prélude c-Moll, op. 28/20
Carl Philipp Emanuel Bach (1714‒1788):
Sonate für Cembalo solo c-Moll, Wq. 60/H. 209

Talia Or, Sopran
Olena Kushpler, Klavier


Fanny Hensel (1805‒1847):
Lieder:
Schwanenlied, op. 1/1
Über allen Gipfel ist Ruh, H285
Bergeslust, op. 10/5
Gustav Mahler (1860‒1911):
Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit:
Band 1, Nr. 1: Frühlingsmorgen
Band 3, Nr. 1: Ablösung im Sommer
Lieder nach Texten von Friedrich Rückert:
Ich bin der Welt abhanden gekommen, GMV 41

Malte Henrik Gohr, Klavier

Johannes Adolph Hasse (1699‒1783):
Cembalosonate d-Moll, op. 7/5

Yunhe Tang, Violine

Georg Philipp Telemann (1681‒1767):
Fantasie für Violine ohne Bass f- Moll, TWV 40:16

Hubert Rutkowski, Klavier

Frédéric Chopin (1810‒1849):
Mazurka f-Moll, op. 68/4

Niklas Schmidt, Violoncello
Hubert Rutkowski, Klavier


Felix Mendelssohn (1809‒1847):
Variations concertantes D-Dur, op. 17
Frédéric Chopin (1810‒1849):
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, op. 65: Largo

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Meisterkurs

Carlo Palese - Meisterkurs

Konservatorium „Luigi Boccherini“ in Lucca (Italien)

Meisterkurs für Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit Prof. Carlo Palese, Professor für Klavier am Conservatorio di Musica Luigi Boccherini

Zuhörer:innen sind herzlich wilkommen!

Carlo Palese

Carlo Palese ist sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker aktiv und stellt die vielfältigen Aspekte des musikalischen Ausdrucks und Repertoires in den Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens. Zudem hat er bereits mehrere ihm gewidmete Werke uraufgeführt. Gemeinsam mit dem Geiger Alberto Bologni und dem Perkussionisten Fausto Bombardieri gründete er das Trio Moderno Italiano, mit dem er sich vor allem der zeitgenössischen Musik sowie modernen Transkriptionen von klassischen Werken widmet. Darüber hinaus hat er Werke für Camerata Tokyo und EMA Vinci eingespielt und mit dem italienischen Fernsehsender R.A.I. zusammengearbeitet.

Carlo Palese studierte am Conservatorio di Musica Luigi Boccherini in Lucca Klavier bei Itala Balestri Del Corona und schloss dort sein Diplom summa cum laude ab. Anschließend studierte er bei Maria Tipo und Pietro Rigacci, bevor er an der École Normale de Musique „A. Cortot” in Paris Schüler von Aquiles delle Vigne wurde und dort erfolgreich das Diplome Supérieur d’Exécution erwarb. Zudem gewann 1992 den zweiten Preis bei der Cincinnati World Piano Competition und war Preisträger bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben u.a. in Viotti-Valsesia, Rom, Mailand, Caltanissetta, Treviso,Torrefranca, Taranto und Udine. Außerdem arbeitete er mit dem Pianist und Musikwissenschaftler Piero Rattalino zusammen und besuchte Meisterkurse bei Jean Fassina und Murray Perahia.

Carlo Palese ist Professor für Klavier am Conservatorio di Musica Luigi Boccherini und hält regelmäßig Meisterkurse in Italien und im Ausland, u.a. bei den Katowice K. Szymanowski Academy International Masterclasses, beim Sanok Forum, beim Miami Piano Festival Academy und an der University of Kansas. Außerdem ist er gefragter Jurymitglied bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben.

Sein Bestreben für die Musikkultur hat Carlo Palese dazu veranlasst, sich auch im Bereich der Musikförderung zu engagieren. Er ist künstlerischer Berater von Classica con Gusto im Teatro Goldoni in Livorno, Präsident von Livornoclassica und Künstlerischer Leiter der Livorno Piano Competition sowie der PerPIANO-Konzerte.

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Klavierkonzert

Diana Cooper

Diana Cooper
Preisträgerin des Samson-François-Klavierwettbewerbs 2025

Domenico Scarlatti (1685‒1757):
Sonate d-Moll, K. 9
Sonate D-Dur, K. 96
Sonate d-Moll, K. 141
Felix Mendelssohn (1809‒1847):
Variations sérieuses, op. 54
Enrique Granados (1867‒1916):
Allegro de Concierto, op. 46
Frédéric Chopin (1810‒1849):
Mazurken, op. 59
Barcarolle, op. 60
Sonate h-Moll, op. 58

Diana Cooper

Diana Cooper ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und gewann beim Samson-François-Internationalen Wettbewerb (Frankreich, 2025), beim Halina-Czerny-Stefańska-Wettbewerb in Poznań (Polen, 2022), beim Internationalen Klavierwettbewerb von Vigo (Spanien, 2022) und beim Chopin-Wettbewerb in Brest (Frankreich, 2017) jeweils den Ersten Preis. 2025 wurde sie zum 19. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau im Oktober 2025 eingeladen und setzte sich damit unter 642 BewerberInnen zu den 84 zugelassenen PianistInnen durch.

Konzertengagements führten sie zu zahlreichen renommierten Festivals und Spielstätten, darunter zum Chopin-Festival Nohant, zum Chopin-Festival Paris (Bagatelle), in den Salle Cortot, zu den Internationalen Festivals von Colmar und Menton, zum Ysaÿe-Festival (Belgien), zum King’s Place in London, an das Teatro Filarmónica in Oviedo, an das Teatro Jovellanos Gijón, in die Filharmonia Kielce (Polen), in die Chopin-Herrenhäuser in Duszniki und Żelazowa Wola sowie zum Hrvatski dom Split (Kroatien). Als Teilnehmerin von Un Été en France avec Gautier Capuçon (2023 und 2024) konzertierte sie sowohl solistisch als auch kammermusikalisch in verschiedenen Regionen Frankreichs, darunter im Grand Est, in Hauts-de-France und auf Korsika.

Auch in der Presse wurde sie vielfach gelobt und präsentiert: Auftritte und Porträts erschienen u. a. bei France Musique (Générations Jeunes Interprètes, 2018), France 5 (Fauteuils d’orchestre, 2023) sowie in einem von der BBC gefilmten Meisterkurs mit Yuja Wang (2024). Gefördert von der Fondation Banque Populaire, der Fondation Safran und der Kirckman Concert Society (UK) arbeitete Diana Cooper mit verschiedenen Orchestern zusammen und interpretierte u. a. Chopins Klavierkonzert Nr. 1 mit der Orkiestra Symfoniczna Filharmonii Kaliskiej. Im Jahr 2023 wurde ihr Debütalbum mit Werken von Haydn, Chopin und Ravel veröffentlicht, das im Anschluss an ihren Ersten Preis beim Wettbewerb zur Förderung junger Künstler:innen des Festival du Vexin entstand.

Diana Cooper wurde in Tarbes geboren; ihre Mutter ist französisch-spanischer, ihr Vater britischer Herkunft. Sie absolvierte ihr Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP), an der École Normale de Musique Alfred Cortot sowie am Royal College of Music in London. Zu ihren wichtigsten LehrerInnen zählen Jean-François Heisser, Marie-Josèphe Jude, Rena Shereshevskaya, Norma Fisher und Philippe Giusiano. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie durch die Arbeit mit Cédric Tiberghien an der Philippe-Jaroussky-Akademie (2022–2023).

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Meisterkurs

Roland Krüger - Meisterkurs

Meisterkurs für Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit Prof. Roland Krüger, Professor für Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Zuhörer:innen sind herzlich wilkommen!

Prof. Nikolai Demidenko musste seinen geplanten Meisterkurs am 21.06 krankheitsbedingt leider absagen. Wird danken Prof. Roland Krüger von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, dass er den Meisterkurs übernehmen wird und wünschen Nikolai Demidenko eine gute Genesung!

Roland Krüger

Roland Krüger studierte zunächst bei Prof. Oleg Maisenberg, danach hauptsächlich bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, und war von 1999 bis 2001 einer der wenigen ausgewählten Studenten in der Klasse von Krystian Zimerman in Basel.

Neben zahlreichen weiteren Preisen und Auszeichnungen erhielt er 2001 den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim renommierten Genfer Musikwettbewerb (Concours de Genève). Seine künstlerische Laufbahn führte ihn durch ganz Europa, nach Asien und in die USA. Er konzertierte als Solist mit Orchestern wie dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre National de Belgique, der Radio-Philharmonie Hannover des NDR, dem Basler Sinfonie-Orchester oder dem Orchester der Beethovenhalle Bonn unter Dirigenten wie Fabio Luisi, Eiji Oue oder Marc Soustrot.

Klavierabende und solistische Auftritte mit Orchestern führten ihn in u.a. in das Concertgebouw Amsterdam, das Palais des Beaux-Arts Brüssel, die Hamburger Laeiszhalle, die Kölner Philharmonie, die Genfer Victoria Hall, das Casino in Basel, die Bonner Beethovenhalle, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Rheingau Musik Festival oder zum Festival di Ravello in Italien.

Zu seinen CD-Veröffentlichungen zählen die 12 Etüden von Debussy (Ars Musici), Solowerke von Schubert, Janáček und Bartòk (paladino music) und Kammermusik von Mozart/Hummel, Reinecke und Merk (Naxos).

Im Jahr 2007 wurde Krüger zum Professor für Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ernannt, wo er zur Zeit Sprecher der Fachgruppe Klavier und des Studienganges Soloklasse ist. Seine Studierenden gewannen zahlreiche Preise, zum Beispiel in Aarhus, Barletta, Dresden (Anton Rubinstein), Hong Kong, Meiningen (von Bülow), Orléans, bei „Young Pianists of the North“, in Paris (Ile de France), Sendai, Vevey (Clara Haskil), Vilnius (Čiurlionis) oder Zwickau (Schumann).

Meisterkurse gab Krüger in Deutschland, Österreich, Finnland, China, Japan und Korea, unter anderem an der Sibelius-Akademie in Helsinki, beim Klavierfestival in Mänttä, an der Toho Gakuen School Tokyo, an der Fryderyk Chopin Universität Warschau, an der UdK in Berlin, der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Litauischen Musikakademie in Vilnius. Häufig ist er als Juror in nationalen (z.B. Deutscher Musikwettbewerb, Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“) und internationalen (z.B. Ciurlionis, Tallinn, Grotrian, ZF Friedrichshafen, San Donà di Piave) Wettbewerben tätig.

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Klavierkonzert

Evgeni Koroliov

Johann Sebastian Bach (1685‒1750):
Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll, BWV 903
Felix Mendelssohn (1809‒1847):
Lieder ohne Worte
Johannes Brahms (1833‒1897):
Drei Intermezzi, op. 117
Frédéric Chopin (1810‒1849):
Nocturne cis-Moll, op. 27/1
Impromptu As-Dur, op. 29
Fantasie-Impromptu cis-Moll, op. posth. 66
Trois Nouvelles Études, B. 130/1. Andantino
Étude f-Moll, op.25/2
Mazurken
Scherzo E-Dur, op. 54/4

Evgeni Koroliov

Evgeni Koroliov, 1949 in Moskau geboren, ist zweifellos eine herausragende Erscheinung der internationalen Klavierszene. Über sein Spiel schreibt die Süddeutsche Zeitung: „Koroliov behandelt jedes Ding nach seinem Wesen, er interessiert sich in einem emphatischen Sinn für das Sein statt für den Schein.“ In seinem Repertoire, das vom Barock über die Impressionisten bis hin zu Messiaen und Ligeti reicht, nehmen die Werke Johann Sebastian Bachs eine Sonderstellung ein. Der Komponist György Ligeti schwärmte: „Wenn ich nur ein Werk auf eine einsame Insel mitnehmen darf, wähle ich Koroliovs Bach, denn diese Platte würde ich, einsam verhungernd und verdurstend, bis zum letzten Atemzug immer wieder hören“.

Seit 1978 lebt Evgeni Koroliov in Hamburg, wo er bis 2015 Professor an der Hochschule für Musik und Theater war. Sein Studium absolvierte er am legendären Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, zu seinen Lehrern zählten Heinrich Neuhaus, Maria Judina, Lew Oborin und Lew Naumow. Er war Preisträger der Bach-Wettbewerbe in Leipzig und Toronto und gewann 1977 den „Grand Prix“ des Clara-Haskil-Wettbewerbs.

Als Solist ist er in vielen der wichtigsten Konzerthäuser Europas aufgetreten, so unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, im Teatro Olimpico Rom, bei der Gulbenkian Stiftung Lissabon, im Palais des Beaux Arts Brüssel, im Konzerthaus Berlin, in der Liederhalle Stuttgart, im Konzerthaus Dortmund, in der Laeiszhalle Hamburg und im Münchner Herkulessaal. Er gastierte bei renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, beim Carintischer Sommer, beim Chopin Festival Warschau, beim Settembre Musica in Turin, bei La Roque d’Anthéron, beim Rheingau Musikfestival, bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der Bachwoche Ansbach und bei den Schwetzinger Festspielen.

2012 spielte er mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg unter der Leitung von Valery Gergiev Mozart-Klavierkonzerte. Mehrfach konzertierte Koroliov mit der Kremerata Baltica, zudem als Solist mit dem Concerto Budapest und des Beethovenorchesters Bonn. In der Saison 2008/09 war er „Artist in Residence“ der Duisburger Philharmoniker.

Im Herbst 2014 war Koroliov mit Bachs „Kunst der Fuge“ im Klavierzyklus der Berliner Philharmoniker zu erleben. Engagements führten ihn zuletzt unter anderem in den Palau de la Música Barcelona, ins Konzerthaus Wien, ins Théâtre des Champs-Elysées Paris, Festspielhaus Baden-Baden und die Philharmonie Essen. Alljährlich ist der Pianist mit einem Recital in der Liszt Akademie Budapest zu Gast. Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 spielte Evgeni Koroliov den Zyklus aller Klaviersonaten des Komponisten im Beethovenhaus Bonn.

Zu seinen Kammermusik-Partnern gehören Natalia Gutman, Mischa Maisky, das Keller Quartett und das Pražák Quartett. Regelmäßig spielt Koroliov im Klavierduo mit Ljupka Hadzigeorgieva, mit der er Werke von Bach, Schubert, Strawinsky und Ravel, zuletzt auch Beethovens Große Fuge op. 134 eingespielt hat, welche von der Fachkritik sehr positiv aufgenommen wurde.

Mit der Pianistin Anna Vinnitskaya, die bei Evgeni Koroliov studiert hatte, spielte er mehrfach Bachs Konzerte für 1, 2 und 3 Klaviere, so auf einer Deutschland-Tournee mit Helmuth Rilling und dem Bach-Collegium Stuttgart, mit der Sinfonia Varsovia beim Festival La Roque d’Anthéron, dem Orchester des Mariinsky Theaters in St. Petersburg, der Kremerata Baltika in Brüssel, Pomeriggi Musicali in Mailand und dem Thüringer Bach-Collegium bei den Thüringer Bach-Wochen. Mit der Kammerakademie Potsdam wurden diese Werke eingespielt (Alpha Classics) und es folgten daraufhin Konzerte in der Elbphilharmonie, in Berlin, Bielefeld, Essen und Ludwigshafen.

Evgeni Koroliov hat für TACET, Hänssler Classic, Profil Edition und dem Label des Hessischen Rundfunks hr.klassik aufgenommen. Bachs Goldberg-Variationen wurden von EuroArts als Mitschnitt des Bachfests Leipzig 2008 auf DVD veröffentlicht. Seine Aufnahmen wurden mehrfach ausgezeichnet; zuletzt erhielt er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für die Einspielung von Bachwerken für Klavier solo und Klavierduo mit Ljupka Hadzigeorgieva und 2015 außerdem den Solisten-Preis bei den International Classical Music Awards (ICMA) für seine jüngste Schubert CD.

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Klavierkonzert

Martin Nöbauer - Historische Claviere

Martin Nöbauer
Preisträger des 17. Beethoven Klavierwettbewerbs Wien 2025, Finalist des Chopin-Wettbewerbs auf historischen Instrumenten Warschau 2023

Hammerflügel Schiedmayer, Nürnberg 1801
Carl Phillip Emmanuel Bach (1714‒1788):
Rondo c-Moll, Wq. 59/4

Hammerflügel Joseph Brodmann, Wien um 1815
Ludwig van Beethoven (1770‒1827):
Sonate c-Moll, op. 10/1
Sonate d-Moll, op. 10/3

Flügel Pleyel, Paris 1847
Felix Mendelssohn (1809‒1847):
Variations sérieuses, op. 54
Frédéric Chopin (1810‒1849):
Ballade As-Dur, op. 47

Martin Nöbauer

Der österreichische Pianist Martin Nöbauer spielt sowohl auf modernen als auch historischen Instrumenten. Kürzlich gewann er den zweiten Preis sowie den Klemens Kramert-Sonderpreis beim 17. Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb Wien, wo er auch im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Petr Popelka auftrat. Nach seinem Erfolg im Jahr 2023 als Finalist beim Zweiten Internationalen Chopin-Wettbewerb auf Historischen Instrumenten in Warschau veröffentlichte das Fryderyk-Chopin-Institut eine CD mit seinen Aufnahmen desselben Wettbewerbs. Er ist zudem erster Preisträger des Internationalen Klavierwettbewerbs Classic on Danube in Wien sowie des an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ausgetragenen Klavierwettbewerbs der Hildegard Maschmann-Stiftung. Weitere Preise und Auszeichnungen erhielt er beim Internationalen Hammerklavier-Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge, im Rahmen der Piano Academy Eppan, der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum Salzburg (Auftritt bei den Salzburger Festspielen), bei Musica Juventutis sowie mit dem ersten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Fortepiano Plus Schloss Kremsegg.

Gemeinsam mit Elisabeth Leonskaja musizierte er beim Festival Stars and Rising Stars (München) und kürzlich im Großen Saal des Linzer Brucknerhauses. Er trat bereits bei Festivals wie etwa dem Kulturkreis Deutschlandsberg (Konzertübertragung bei Radio Ö1), den St. Florianer Brucknertagen, dem Festival Haydnregion Niederösterreich, den Musiktagen Mondsee, im Rahmen der Konzertserie VIP Classical in der Dubai Opera sowie im Geburtshaus von Fryderyk Chopin in Żelazowa Wola auf. 2025 erschien seine CD Chanter avec les doigts mit Klavierwerken von Frédéric Chopin beim Label Gramola. Außerdem debütierte er gemeinsam mit der Geigerin Yuki Serino u.a. bei den Festivals Unione Musicale in Turin, den Gustav Mahler-Musikwochen Toblach und beim Festival “Chopin and his Europe” in Warschau.

Martin Nöbauer begann sein Studium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und studiert derzeit Klavier bei Pavel Gililov an der Universität Mozarteum Salzburg. Weitere künstlerische Impulse erhielt er im Unterricht am Hammerklavier bei Wolfgang Brunner, bei Boris Petrushansky an der Fondazione Accademia Internazionale di Imola sowie als Stipendiat des Aspen Music Festival and School, der Theo and Petra Lieven Piano Foundation sowie der Musikakademie in Liechtenstein, wo er als Student des Imperial-Programms regelmäßig an Intensivwochen teilnimmt.

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Klavierkonzert

Mugitaro - Internationale junge Talente

Mugitaro

Frédéric Chopin (1810‒1849):
Ballade g-Moll, op. 23
Gabriel Fauré (1845‒1924):
Impromptu f-Moll, op. 31
Franz Liszt (1811‒1886):
Zwei Konzertetüden, S.145: Nr. 2 fis-Moll "Gnomenreigen"
Isaac Albéniz (1860‒1909):
Iberia, Buch I, Nr. 3: "El Corpus en Sevilla"
Mugitaro (*2009):
Improvisation
Frédéric Chopin (1810‒1849):
Nocturne Es-Dur, op.9/2 (Jazz-Arrangement von Mugitaro)
Carl Philipp Emanuel Bach (1714‒1788):
Sonate h-Moll, H.245: Rondo Espressivo (Jazz-Arrangement von Mugitaro)
Joseph Kosma (1905‒1969):
Autumn Leaves (Jazz-Arrangement von Mugitaro)
Mugitaro (*2009):
Klavierimprovisation über das Thema von “Heidenröslein” (nach Heinrich Werner)
George Gershwin (1898‒1937):
Rhapsody in Blue (Arrangement für Klavier solo von Mugitaro)

Mugitaro

Der 16-jährige Mugitaro hat sich als Pianist und Komponist bereits einen genreübergreifenden musikalischen Werdegang erarbeitet. Seit dem sechsten Lebensjahr studiert er klassisches Klavierspiel, Solfège und Komposition. Darüber hinaus widmet er sich der Jazz-Improvisation sowie der digitalen Musikproduktion mit Digital Audio Workstations (DAWs) und entwickelt dadurch einen eigenen Klangstil, welcher Tradition und Innovation miteinander verbindet.

Außerdem ist Mugitaro Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2024 gewann er den Gold Prize der Jazz Creator Division und den Silver Prize der Jazz Advanced Division bei der Japan Jazz Pop Piano Competition. 2025 folgten insgesamt fünf Preise, darunter der Grand Prix, beim gleichen Wettbewerb. Außerdem im vergangenen Jahr wurde er bei der sechzehnten All Japan Junior Piano Competition mit dem Gold Prize bei den National Finals, bei der Kanagawa Music Competition mit dem Special Prize und dem JA Kyosai Award der Junior High School Division, bei der Setagaya Music Competition mit dem Gold Prize, bei der Machida Piano Competition mit dem Ersten Preis und dem Machida Music Association Award sowie bei der Kamakura Student Music Competition mit dem First Prize der High School Piano Division und dem Overall Second Prize und dem Kamakura City Council Chairman’s Prize ausgezeichnet.

Mugitaro veröffentlicht seine Musik regelmäßig auf YouTube und in sozialen Medien. Zudem ist er Teil eines Organisationsteams für Salonkonzerte. Er vertreibt Noten seiner eigenen Bearbeitungen bekannter Werke, bietet Performance-Coaching an und nimmt an Jazz-Jam-Sessions teil. Im Auftrag von Unternehmen wie Künstlern hat er sich auch als Komponist bewiesen, darunter mit moco Earth Inc. (2023), Arata Sekimoto („Yokai Hakase-chan“) (2023) sowie SOZOW Inc. (2024). Im Januar 2025 trat er bei einem Konzert der Schweizer Botschaft in Tokio auf, im Dezember 2025 konzertierte er mit dem Kammerorchester des Setagaya Music Competition Festivals.

Im Einklang mit der Technologie des 21. Jahrhunderts ist Mutigaro bei Youtube (@mugitaro_streetpiano), Instagram (@mugitaro_mus), X (ehemals Twitter, @mugitaro_mus), Note (@mugitaro_mus) und auf seiner persönlichen Website bei mugitaro-website.netlify.app/ vertreten.

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Konzert

Symphoniker Hamburg / Ulrich Windfuhr / Hubert Rutkowski

Orchesterkonzert zum Mozart-Jahr

Hubert Rutkowski, Klavier
Ulrich Windfuhr, Dirigent
Symphoniker Hamburg


Nina Deuse (*1990):
Firestarter (Uraufführung)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756‒1791):
Klavierkonzert d-Moll, KV 466
Symphonie g-Moll, KV 550

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Klavierkonzert

David Khrikuli

David Khrikuli
Finalist des 19. Chopin‑Wettbewerbs Warschau 2025

Johannes Brahms (1833‒1897):
Vier Klavierstücke, op. 119
Robert Schumann (1810‒1856):
Kreisleriana, op. 16
Frédéric Chopin (1810‒1849):
Ballade Nr. 2 F-Dur, op. 38
Mazurken, op. 17
Sonate h-Moll, op. 38

David Khrikuli

Der 2001 geborene georgische Pianist David Khrikuli gilt als einer der eindrucksvollsten Pianisten seiner Generation. Seine Aufführungen wurden von Presse und Publikum besonders für ihre ausdrucksvolle Tiefe und strukturelle Klarheit vielseitig gelobt.

David Khrikuli ist zudem Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. 2024 gewann er den Ersten Preis bei der Cantù International Piano and Orchestra Competition (Italien) und den Ersten und Publikumspreis bei der Vigo International Piano Competition (Spanien). Sein Auftritt bei der 2025 bei der Chopin International Piano Competition wurde von Jury und Publikum auch über sein Ergebnis des Wettbewerbs (Finalist) hinaus gelobt. Zu seinen frühen Erfolgen zählen außerdem der Erste und Sonderpreis bei der Aarhus International Competition (Dänemark), der Erste Preis bei der Tbilisi Chopin National Piano Competition (Georgien), sowie weitere Auszeichnungen der Nutcracker International TV Competition (Russland), bei der Astana Piano Passion (Kazakhstan) und der Arthur Rubinstein International Competition for Young Pianists (China).

Seine Ausbildung begann David Khrikuli an der Zakaria Paliashvili Central Music School for Gifted Children bei Revaz Tavadze, später studierte er bei Galina Eguiazarova und Stanislav Ioudenitch an der Reina Sofía School of Music in Madrid. Zudem war er Stipendiat der Stiftungen Jaime Castellanos und Albéniz, hatte den Banco Santander Foundation Piano Chair inne und wurde 2022 mit dem Diploma for the Most Outstanding Student der Königin Sofía von Spanien ausgezeichnet.

Als Solist trat David Khrikuli mit dem Georgian Philharmonic Orchestra, der Israel Camerata und Philharmonic sowie der Moscow Philharmonic auf. Darüber hinaus konzertierte er europaweit als Solist und Kammermusiker. An der Reina Sofía School trat er im Rahmen von Konzertreihen wie La Generación Ascendente in Madrid und AIEnRUTa-Clásicos in Albacete auf und konzertierte mit dem Schumann Trio, Ravel Duo und dem Austrias Trio.

Aktuell gibt David Khrikuli eine Konzertreise durch Polen und tritt dabei in Toruń, Kraków und Poznań auf, außerdem stehen Konzerte mit dem National Polish Radio Symphony Orchestra, dem National Forum of Music in Wrocław und der Kraków Philharmonic auf dem Programm. Im vergangenen Herbst spielte er erneut auf Mallorca, im Auditorio Nacional de Música in Madrid und gab sein Debüt in Berlin.

David Khrikuli schlägt derzeit eine beträchtliche internationale Karriere ein und gehört zu den vielversprechendsten Pianisten seiner Generation.

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Chopin Festival Hamburg

Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V.

Hamburger Komponisten - ein Rendezvous mit Chopin

Konzerte / Meisterkurse

13.6. bis 9.7.2026




Die Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald lädt jedes Jahr zum Chopin Festival ein, das sie seit 2018 organisiert.



In der Saison 2026 präsentieren wir Werke von Frédéric Chopin sowie von den Hamburger Komponisten Johannes Brahms, Carl Philipp Emanuel Bach, Fanny Hensel, Gustav Mahler, Johann Adolf Hasse, Georg Philipp Telemann und Felix Mendelssohn Bartholdy. Es handelt sich um ein musikalisches Rendezvous mit Preisträgern internationaler Klavierwettbewerbe sowie Teilnehmer und Finalisten von Chopin-Wettbewerben. Mit einem Recital von Evgeni Koroliov steht ein musikalisches Highlight auf dem Programm. Zum Anlass des laufenden Mozart-Jahrs wird Hubert Rutkowski Mozarts d-Moll Klavierkonzert mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von Ulrich Windfuhr aufführen. In einer Matinee werden außerdem historische Claviere im Hamburger Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg erklingen.

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Bewertungen & Berichte Chopin Festival Hamburg

Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Ereignisse / Festival Chopin Festival Hamburg 13.6. bis 9.7.2026
Ereignisse / Ausstellung Nordart im Kunstwerk Carlshütte 6.6. bis 4.10.2026
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Ereignisse / Festival Schleswig-Holstein Musik Festival Lübeck, Parade 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Logensaal Hamburger Kammerspiele Hamburg, Hartungstraße 9-11
Ereignisse / Jazz Cotton Club Hamburg Hamburg, Alter Steinweg 10
Ereignisse / Kulturveranstaltung Museumsschiff Cap San Diego Hamburg Hamburg, Überseebrücke
Ereignisse / Festival Raritäten der Klaviermusik Husum, König-Friedrich V.-Allee
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kultur in Neustadt in Holstein Neustadt in Holstein, Am Markt 1
Ereignisse / Messe INC art fair Hamburg Hamburg, Stockmeyerstraße 41
Ereignisse / Festival ProvinzLärm Eckernförde, Reeperbahn 20a
Ereignisse / Kulturveranstaltung Mathilde Café Hamburg, Bogenstraße 5
Ereignisse / Kulturveranstaltung Brakula Hamburg, Bramfelder Chaussee 265
Ereignisse / Kulturveranstaltung Haus Drei Hamburg, Hospitalstr. 107
Ereignisse / Festival Duckstein-Festival Hamburg, Erikastraße 67
Ereignisse / Festival Sommerliche Musiktage Hitzacker Hitzacker (Elbe), Postfach 1264

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