Ausstellungen / Museum
Kunstmuseum Bern
Bern, Hodlerstr. 12
- Ausstellungseröffnung: Stiftung Expressionismus. Von Gabriele Münter bis Sam Francis
- Kirchner × Kirchner
- Panorama Schweiz. Von Caspar Wolf bis Ferdinand Hodler
- Die Sammlung. Von Claude Monet bis Félix Vallotton, von Martha Stettler bis El Anatsui
- Der Nachlass Gurlitt
- Öffentliche Führungen
- Angebote für Kinder & Familien
- Forschung im Museum
- Webshop
- Ausstellungen digital entdecken
- das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung und beherbergt Werke aus acht Jahrhunderten
Ausstellungen / Museum
Naturhistorisches Museum Bern
Bern, Bernastrasse 15
- Naturlabor - Ausstellung, Arena, Atelier
- Wunderkammer - Die Schausammlung
- Auf eigene Faust - Entdeckungsreise für Familien und Kinder
- 5 Sterne - Sensationeller Fossilienfund aus dem Jura
- Barry - Der legendäre Bernhardinerhund
- Riesenkristalle - der Schatz vom Planggenstock
- Schweizer Museum für Wild und Jagd
- Käfer & Co. - Die bunte Welt der wirbellosen Tiere
- Tiere der Schweiz - Auerhahn, Steinbock & Co.
- Tiere des Nordens - Walross, Grizzly & Co.
- Die grosse Knochenschau - Im Bauch des Wals
- Flossen-Füsse-Flügel - Der Werdegang der Wirbeltiere
- Picas Nest - Wald-Erlebnisraum für die ganze Familie
- Steine der Erde - Meteoriten, Diamanten & Co.
- Tiere Afrikas
- Vom Sofa direkt in die Sammlung
- Ausstellung zu Erdwissenschaften mit den Fachgebieten Mineralogie und Paläontologie
Ausstellungen
| Ausstellung
Ausstellungen
| Galerie
Galerie Kornfeld
Galerie, Kunsthandlung und Verlag
Ausstellungen
| Ausstellung
Stiftung Expressionismus.
Stiftung Expressionismus.
Von Gabriele Münter bis Sam Francis
Kunstmuseum Bern
Die 25 herausragenden Werke der Expressionismus-Stiftung beim Kunstmuseum Bern sind durch die aus der Nähe von Bern stammende Familie Hans Rudolf und Silvia Tschumi zusammengetragen worden. Die Stifter setzten sich zum Ziel, Lücken in den Beständen des Kunstmuseum Bern zu schliessen und ihre Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In der Ausstellung wird das Stiftungsgut erstmals in seiner Gesamtheit präsentiert. Zu den Highlights zählen Gemälde von deutschen Expressionist:innen der Brücke und des Blauen Reiters wie Emil Nolde, Max Pechstein, Heinrich Campendonk, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin, Werke der Basler Gruppe Rot-Blau und expressive Positionen aus der internationalen Nachkriegskunst wie Karel Appel, Sam Francis oder Teruko Yokoi. Die Ausstellung ist dem Stifter Hans Rudolf Tschumi (1928–2025) im Andenken und der Stifterin Silvia Tschumi gewidmet. (Bild: Karel Appel, Le coq furieux (Ausschnitt), 1952, Öl auf textilem Träger, 89×16 cm, Expressionismus-Stiftung beim Kunstmuseum Bern, Bern; © Karel Appel Foundation / 2025, ProLitteris, Zurich)
Ausstellungen
| Ausstellung
Anni Albers.
Anni Albers.
Constructing Textiles
Zentrum Paul Klee
Anni Albers (1899– 1994) war eine der führenden Figuren des 20. Jahrhunderts auf dem Gebiet des Textildesigns und der Textilkunst. Bereits als Bauhaus-Studentin entwickelte sie neuartige Gewebe und setzte Textilien als architektonische Elemente ein. Sie gilt bis heute als Vorreiterin der Fibre Art. Im Fokus der Ausstellung stehen ihre innovativen Beiträge für renommierte Architekturprojekte. Stoffentwürfe, textile Kunstwerke, Druckgrafiken und Zeichnungen geben einen Überblick über ihr faszinierendes Schaffen zwischen Design und Kunst. Kuratorinnen: Fabienne Eggelhöfer und Brenda Danilowitz Eine Ausstellung des Zentrum Paul Klee, Bern und der Josef and Anni Albers Foundation, Bethany, CT, in Kooperation mit dem Belvedere, Wien.
Ausstellungen
| Ausstellung
Lika Nüssli: ›Für die Katz‹
Robert Walser-Zentrum
Ausstellung im Robert Walser-Zentrum Mit 69 Aquarellen von Lika Nüssli nach Feuilletons von Robert Walser Am 24. Oktober 2025 eröffnet das Robert Walser-Zentrum in Bern seine neue Dauerausstellung: Lika Nüssli: ›Für die Katz‹. Die preisgekrönte Künstlerin Lika Nüssli lässt sich von Robert Walsers rund 1000 Kurztexten inspirieren und verwandelt deren subtile Ironie in kraftvolle, poetische Aquarelle. In 69 grossformatigen Arbeiten entfaltet Nüssli einen verspielten und einfallsreichen bildnerischen Dialog mit Walser. Die Ausstellung markiert zugleich die Veröffentlichung der Feuilletonabteilung von Robert Walsers Werken in der massgeblichen Berner Ausgabe im Suhrkamp Verlag – ein literarisches Ereignis, das in Bern auch bildkünstlerisch gefeiert wird. Die sieben Bände umfassende Ausgabe, die in der Ausstellung aufliegt, versammelt Robert Walsers sämtliche kurzen Texte – Erzählungen und Prosastücke, Gedichte und Theaterszenen –, die ursprünglich in Zeitungen und Zeitschriften erschienen, in der Reihenfolge ihres Erscheinens. Dieses ›Schreiben für die Katz‹, wie Walser seine Arbeit für die Medien jener Zeit nannte, bildete sein literarisches Hauptgeschäft. Er betrieb es während seiner ganzen Autorenkarriere – von den ersten Gedichten im Jahr 1898 bis zu den letzten, 1948 von seinem Vormund veröffentlichten Texten. Die Feuilletons zeigen Walser als scharfen Beobachter seiner Zeit, als Meister der Miniatur und als unermüdlichen Experimentator mit Sprache und Form. Mit der Berner Ausgabe werden diese Texte nun erstmals in einer kommentierten Edition vollständig und für ein breites Publikum zugänglich gemacht. Mit Robert Walser ist Lika Nüssli, die St. Galler Künstlerin, die mit ihrer eindrücklichen Graphic Novel Starkes Ding internationale Aufmerksamkeit erlangte, auf besondere Weise vertraut. »Robert Walser ist für mich jemand, den ich schon immer zu kennen glaube«, sagt sie. Bereits in ihrer Jugend stiess sie auf sein Werk – durch die Bücher ihrer Schwester, ein Theaterstück in Herisau und später durch die faszinierenden Mikrogramme. Walsers Schriften, »voll wunderbarer Ironie und frechem Augenzwinkern«, begleiten sie bis heute. »Zeichnen bedeutet für mich nachdenken, die Welt beobachten und in eine Form bringen – als Vorschlag, als Angebot für andere.« In ihrer Ausstellung macht Nüssli sichtbar, wie sie Walsers Geschichten weiterspinnt, verdreht und ins Offene, Fluide erweitert. Ihre Werke entstehen aus dem Moment heraus, im Vertrauen auf die Assoziation, und verwandeln Zeit und Raum in jenes »kleines Nichts«, das sich zwischen Walser, seinem Werk und ihr selbst auftut. Lika Nüssli erforscht und erprobt Narration in vielfältigen Formen. Ihr umfangreiches Werk, das Zeichnungen, Illustrationen, Performances und Texte umfasst, wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Schweizer Literaturpreis 2023 für die Graphic Novel Starkes Ding, erschienen in der Edition Moderne. Die Ausstellung Lika Nüssli: ›Für die Katz‹ ist eine ebenso eigenwillige wie originelle Auseinandersetzung mit Robert Walsers Feuilletons und zugleich eine Hommage an dessen unverwechselbares literarisches Universum. Publikation zur Ausstellung Robert Walser: Feuilletons. Verstreute Publikationen zu Lebzeiten. 7 Bde. Berlin: Suhrkamp 2025. – Erhältlich in jeder Buchhandlung oder direkt im Robert Walser-Zentrum! Vernissage: Freitag, 24. Oktober 2025, 19 Uhr; es sprechen Lika Nüssli und Reto Sorg. Rahmenprogramm: Die Ausstellung wird im Rahmen der Jahrestagung der Robert Walser-Gesellschaft eröffnet. Begleitend dazu finden weitere Veranstaltungen statt: Vorträge in der Universitätsbibliothek Bern, Aufführung im Stadttheater Bern, Gespräch im Politforum. Das vollständige Programm findet sich hier: Programm Jahrestagung Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, 13–17 Uhr und nach Vereinbarung Freier Eintritt, Führungen auf Anfrage
Ausstellungen
| Ausstellung
Kirchner × Kirchner
Kunstmuseum Bern
Farbgewaltig, kraftvoll, wegweisend – die Ausstellung Kirchner x Kirchner im Kunstmuseum Bern. Ein besonderes Highlight ist die Wiedervereinigung von Alpsonntag. Szene am Brunnen und Sonntag der Bergbauern aus dem Berliner Bundeskanzleramt. Erstmals seit über 90 Jahren sind die beiden Werke wieder gemeinsam zu sehen. Die Ausstellung folgt Ernst Ludwig Kirchners Blick auf das eigene Werk. Ein intensives Ausstellungserlebnis, welches neue Perspektiven auf das Denken und Wollen eines der bedeutendsten Avantgardisten des 20. Jahrhunderts bietet. 1933 kuratierte Ernst Ludwig Kirchner selbst seine grösste Retrospektive in der Kunsthalle Bern. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit Max Huggler, dem damaligen Leiter der Kunsthalle und späteren Direktor des Kunstmuseum Bern. Mit Kirchner × Kirchner erinnert das Kunstmuseum Bern an dieses bedeutende Ereignis und stellt Kirchner zugleich erstmals als Kurator seines eigenen Werks vor. Im Zentrum steht, wie Kirchner seine künstlerische Entwicklung interpretierte, sie durch das Überarbeiten von Werken oder das Verfassen von Texten über sich selbst teils grosszügig revidierte und welche Bezüge er zwischen den Arbeiten herstellte. Gezeigt werden rund 62 Werke aus der Zeit zwischen 1908 und 1933 aus renommierten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen. Die Auswahl der Exponate macht, in Kombination mit dem historischen Hintergrund, dieses ambitionierte Ausstellungsprojekt zu einem einmaligen und vielschichtigen Erlebnis. Kuratorin: Nadine Franci
Ausstellungen
| Ausstellung
Fokus. Cover Star Klee
Zentrum Paul Klee
Warum zeigen so viele – Hunderte, wenn nicht Tausende – Bücher über Philosophie, Psychotherapie oder kritische Theorie des zwanzigsten Jahrhunderts die Kunst von Paul Klee auf ihrem Einband? Cover Star Klee entwirft ein Porträt des Schweizer Künstlers als Propheten der analogen Meme-Kultur, die uns dazu einlädt, ein Buch nach seinem Einband zu beurteilen. Kurator: Dieter Roelstraete Fokus. Cover Star Klee ist Teil der Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung bietet Besucher:innen einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen und präsentiert rund siebzig Werke sowie biografisches Material und Archivalien, die regelmässig ausgewechselt werden. In einem Raum werden jeweils kleinere Fokusausstellungen mit inhaltlichem Bezug zu Paul Klee und seinem Werk gezeigt.
Ausstellungen
| Ausstellung
Fokus. Gego (Gertrud Goldschmidt)
Zentrum Paul Klee
Gego (Gertrud Goldschmidt, 1912 in Hamburg–1994 in Caracas, Venezuela) war eine deutsch-venezolanische Künstlerin und Pionierin der Abstraktion in Lateinamerika. Sie ist unter anderem für ihre Zeichnungen und ihre filigranen, netzartigen Skulpturen und Installationen bekannt, die sie Reticuláreas nannte – abstrakte Zeichnungen im Raum. Gego, geboren als Gertrud Louise Goldschmidt, studierte während der Zeit des Nationalsozialismus in Stuttgart Architektur und Ingenieurwesen und war stark von den Ideen des Bauhauses und der modernen Architektur geprägt. Kurz nach ihrem Abschluss musste sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft aus Deutschland fliehen und emigrierte nach Venezuela, wo sie sich der Kunst widmete und unterrichtete. Die Ausstellung im Zentrum Paul Klee ist die erste Einzelausstellung Gegos in der Schweiz und zeigt unter anderem Zeichnungen, Aquarelle, Druckgrafiken und ausgewählte Skulpturen der Künstlerin. Kurator: Martin Waldmeier Fokus. Gego (Gertrud Goldschmidt) ist Teil der Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung bietet Besucher:innen einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen und präsentiert rund siebzig Werke sowie biografisches Material und Archivalien, die regelmässig ausgewechselt werden. In einem Raum werden jeweils kleinere Fokusausstellungen mit inhaltlichem Bezug zu Paul Klee und seinem Werk gezeigt.
Ausstellungen
| Installation
Matter of Fact - Installation
Konzerte Bern
Svetlana Maraš (*1985): «Matter of Fact» Audiovisuelle Komposition, interaktive audiovisuelle Installation (2016) In dieser audiovisuellen und interaktiven Installation von Svetlana Maraš sprechen Stimmen aus aller Welt, in Schnipseln zwar nur, aber in jeweils neuer Zusammensetzung auf universelle Weise. Eine «Cut-up»-Komposition! Eine «Cut-up»-Komposition? Das bedeutet hier: Die Texte wurden aus Schnipseln von Interviews mit Künstler*innen aus aller Welt zusammengesetzt. Diese winzige Fragmente, rekontextualisiert wiederum zu sinnvollen Songs, berichten über universelle Themen, die uns alle betreffen. Sie wurden so verallgemeinert, dass sie aufs erste extrem stereotyp wirken, aber ihre Offenheit lässt im gegebenen Kontext auch Platz für komplexere Deutungen. Das Interface funktioniert dabei wie eine Art moderne Jukebox: Die Titel der fünf Kompositionen «Myself», «Depression», «Society», «Differences» und «People» liegen als 3D-Prints bereit; eine Komposition wird aktiviert, wenn das entsprechende Wort auf eine weisse Box gelegt wird. Die Visuals, die die Musik begleiten, sind in einem «Karaoke-Stil» gehalten. Jede Komposition hat einen eigenen visuellen Stil und zeigt Bezüge zu Grafikanimationen, wie sie in Fernsehwerbung und Videoclips verwendet werden. Sie nehmen damit eine kritische Position gegenüber der «Gehirnwäschekultur» der kommerziellen Medien ein. Während der Öffnungszeiten kann die Installation zu jeder Zeit betreten und wieder verlassen werden. Zur Eröffnung am 3.9. wird ein Apéro offeriert. Eine Veranstaltung von Musikfestival Bern in Kooperation mit pakt bern. Die Installation entstand 2016 in Zusammenarbeit mit Norient – The Now in Sound. Eintritt frei
Ausstellungen
| Ausstellung
Sammlungsintervention von Amy Sillman
Kunstmuseum Bern
Amy Sillman kuratiert eine Auswahl aus der Sammlung des Kunstmuseum Bern Die New Yorker Künstlerin Amy Sillman (*1955 in Detroit) arbeitet hauptsächlich mit Malerei und Zeichnung und nähert sich diesen Medien mit neuem Blick und erweitertem Sinn für materielle Verwandlungen. Sillman geht sowohl analytisch wie improvisierend vor und kombiniert ihre Liebe zum Formalen mit einem strengen Auswahlverfahren. Dabei durchsetzt sie das Gemalte mit Unbeholfenheit, Humor, Selbstironie und Zweifel. Ihre Methoden münden in eine Inszenierung des Denkvorgangs beim abstrakten Malen. Über die Jahre ist Sillmans künstlerische Praxis weit über ihr Atelier in viele unterschiedliche Richtungen hinausgedrungen. Dies umfasst Lehrtätigkeit, Schreiben, Publizieren und seit kurzem kuratorische Projekte mit und Interventionen in Museumssammlungen. Aus Anlass ihrer Einzelausstellung Amy Sillman. Oh, Clock! im Kunstmuseum Bern (bis 2.2.2025) hat die Künstlerin eine spezielle Accrochage mit Werken aus der Sammlung des Kunstmuseum Bern vorbereitet, die nun noch bis 2.11.2025 zu sehen sein wird. Geleitet von Überlegungen zu Form, Farbe, Dimension und Ortsbezug, setzte Sillman die Werke vor den aktivierten Hintergrund einer improvisierten Wandmalerei, die sie vor Ort eigens entwickelt hat. Auf diese Weise reflektiert sie das Wesen der abstrakten Kunst, ohne die Werke chronologisch oder thematisch zu gruppieren, sondern indem sie unerschrocken Epochen, Kontinente, Medien, Kunstobjekte sowie die Architektur des Museumsgebäudes ineinander verwebt. Zu sehen sind Werke von: Etel Adnan, Esther Altorfer, Cuno Amiet, Hans Arp, Silvia Bächli, Monika Baer, Alice Bailly, Ericka Beckman, Christian Boltanski, Louise Bourgeois, Miriam Cahn, Leidy Churchman, Rineke Dijkstra, Kees van Dongen, Piero Dorazio, Franz Eggenschwiler, Michaela Eichwald, Valie Export, Fischli/Weiss, Joel Fisher, Suzan Frecon, Pia Fries, Tatjana Gerhard, Augusto Giacometti, Thomas Hirschhorn, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Jutta Koether, Thomas Kovachevich, Lee Krasner, Alfred Kubin, Maria Lassnig, Fernand Léger, Otto Meyer-Amden, Heinz Mollet, Auguste de Niederhäusern, Meret Oppenheim, Mai-Thu Perret, Sigmar Polke, Man Ray, Pamela Rosenkranz, Irene Schubiger, Kurt Seligmann, Amy Sillman, Nicolas de Staël, Sophie Taeuber-Arp, Amelie von Wulffen und Franz West.
Ausstellungen
| Ausstellung
Die Sammlung.
Die Sammlung.
Von Claude Monet bis Félix Vallotton, von Martha Stettler bis El Anatsui
Kunstmuseum Bern
Das Kunstmuseum Bern besitzt eine bedeutende Kunstsammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Die Sammlungsausstellung umfasst in wechselnden Präsentationen ausgewählte Bestände. Im Untergeschoss des Altbaus sind mit Kubismus, Expressionismus, Surrealismus und abstrakter Kunst die zentralen avantgardistischen Strömungen der Moderne vertreten. Höhepunkte sind etwa Pablo Picassos Geige, an der Wand hängend, Meret Oppenheims Verzauberung oder Piet Mondrians Tableau No. II mit Grau und Schwarz. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Auswahl von Werken des Berner Künstlers Adolf Wölfli aus dem Bestand der Adolf Wölfli-Stiftung. Im Erdgeschoss des Altbaus bilden Werke von El Anatsui und Kader Attia als Vertreter der globalen Gegenwartskunst den Auftakt. Ein benachbarter Raum beherbergt mit Paul Cézanne, Claude Monet und Vincent van Gogh die ganz grossen Namen der internationalen Kunstgeschichte. Landschaften von Schweizer Exponenten der Moderne wie Ferdinand Hodler, Félix Vallotton und Giovanni Giacometti runden die Ausstellung ab. Ein Seitenkabinett ist der Schenkung von Marion Lichardus-Itten gewidmet. Dort werden acht Gemälde des Künstlers Johannes Itten (1888-1967) präsentiert, die seine Tochter dem Kunstmuseum Bern 2024 in einer ausserordentlich grosszügigen Geste geschenkt hat. Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus sind in der Ausstellung Panorama Schweiz. Von Caspar Wolf bis Ferdinand Hodler Highlights von Schweizer Künstler:innen des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Kunstmuseum Bern zu sehen (bis 11.1.2026). Eine Vielzahl weiterer Werke aus dem Bestand des Kunstmuseum Bern können Sie im Obergeschoss des Erweiterungsbaus in der Sammlungsintervention von Amy Sillman entdecken (bis 2.11.2025). Beide Ausstellungen sind im Sammlungseintritt inbegriffen.
Ausstellungen
| Ausstellung
Panorama Schweiz.
Panorama Schweiz.
Von Caspar Wolf bis Ferdinand Hodler
Kunstmuseum Bern
Aus Anlass der Ausstellung Kirchner × Kirchner (12.9.2025–11.1.2026) zeigt das Kunstmuseum Bern in einer umfangreichen Sammlungspräsentation Schweizer Kunst aus drei Jahrhunderten. Mit seinen expressionistischen Berglandschaften aus Davos führt Ernst Ludwig Kirchner eine künstlerische Tradition fort, die von den Schweizer Kleinmeistern bis zu Ferdinand Hodler reicht. Die Darstellung der Alpenwelt bleibt aber nicht die einzige Verbindung zwischen Kirchner und der künstlerischen Produktion in seiner Wahlheimat. Die Ausstellung eröffnet ein weites Panorama von Schweizer Künstler:innen und Motiven, die sich in Beziehung zu seinem Schaffen setzen lassen. Sie umfasst symbolistische Figurenbilder von Arnold Böcklin bis Ferdinand Hodler, Genreszenen von Albert Anker bis Max Buri und Landschaften von Franz Niklaus König bis Martha Stettler. Mit Werken von Cuno Amiet, Albert Anker, Ernest Biéler, Arnold Böcklin, Max Buri, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler, Franz Niklaus König, Albert Müller, Annie Stebler-Hopf, Victor Surbek, Martha Stettler, Caspar Wolf und vielen mehr.
Ausstellungen
| Ausstellungseröffnung
August Gaul - Vernissage
Konzerte Bern
Duo Escarlata August Gaul (1869–1921) aus Großauheim bei Frankfurt war einer der bedeutendsten deutschen Tierbildhauer seiner Zeit. Er spezialisierte sich auf Tierdarstellungen in Bronze und Stein. Erste Impulse erhielt er vom Vater, einem Steinmetzmeister. Nach einer Ausbildung in Hanau zog er 1888 nach Berlin, wo tägliche Tierstudien im Zoo seine Kunst prägten. Er studierte bei Paul Meyerheim und Reinhold Begas an der Preußischen Akademie der Künste. 1898 fand er in Rom zu einem reduzierten, kubischen Stil. Gaul gehörte der Berliner Secession an und arbeitete eng mit dem Kunsthändler Paul Cassirer zusammen, der seine Werke erfolgreich vermittelte. Seine Skulpturen zeigen Tiere in typischer, lebendiger Form und spiegeln den Wandel der Mensch-Tier-Beziehung wider. Bedeutende Sammlungen, etwa der Familie Zwillenberg-Tietz, bewahren sein Werk, das heute u.a. im Kunstmuseum Bern ausgestellt wird. Musikalische Umrahmung: Duo Escarlata | Daniela Roos Cello, Ina Callejas Akkordeon | Karneval der Tiere Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos.
Ausstellungen
| Ausstellung
Rose Wylie. Flick and Float
Zentrum Paul Klee
Rose Wylie. Flick and Float stellt das unangepasste und faszinierende Werk der britischen Künstlerin Rose Wylie (*1934) vor. Durch ihre einzigartige künstlerische Praxis und die breite Palette von Themen erlangte sie weltweit Anerkennung. Wylies grossformatige Gemälde sind eine Mischung aus figürlicher Darstellung, Abstraktion und Bildergeschichten. Expressiv, direkt und mit subversivem Humor zeugen sie von der Auseinandersetzung der Künstlerin mit Popkultur, Literatur, Geschichte und persönlichen Erfahrungen. Wylies künstlerische Sprache ist bewusst einfach und erinnert an die Ästhetik von «Bad Painting» und Post Pop. Die Ausstellung bietet mit Arbeiten der letzten dreissig Jahren einen Einblick in das ungebändigte Werk einer Künstlerin, die konventionelle Grenzen überwindet und einen einzigartigen Platz in der zeitgenössischen Kunstszene einnimmt. Zudem werden einzelne Gemälde speziell für die Ausstellung in Bern gemalt und erstmals einem Publikum vorgestellt. Kuratorin: Fabienne Eggelhöfer
Ausstellungen
| Ausstellung
Kosmos Klee. Die Sammlung
Zentrum Paul Klee
Die Dauerausstellung bietet Besucher:innen einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen und präsentiert rund siebzig Werke sowie biografisches Material und Archivalien, die regelmässig ausgewechselt werden. Paul Klee (1879–1940) sucht als einer der bedeutendsten Künstler der Moderne nach neuen Ausdrucksformen, die den gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen seiner Zeit gerecht werden. Er stellt alles in Frage, was in Europa gelehrt wird, und orientiert sich an Kinderzeichnungen und nicht-europäischen Kulturen genauso wie an den Strukturen und Prozessen der Natur. Zudem setzt er sich mit künstlerischen Bewegungen wie dem Expressionismus, dem Kubismus, dem Dadaismus, dem Surrealismus und dem Konstruktivismus auseinander, ohne sich einer dieser Gruppen anzuschliessen. Das politische Geschehen kommentiert Klee in zahlreichen Werken mit ironischer Distanz. Der Erste und der Zweite Weltkrieg haben einschneidende Folgen für Klees Leben. Seine Netzwerke brechen auseinander und führen zur Isolation des Künstlers. Im «Fokus-Raum» organisieren wir kleinere Ausstellungen mit inhaltlichem Fokus auf Paul Klees Werk sowie mit Künstler:innen oder zu Themen mit einem überraschenden Bezug zu Kees Schaffen.
Ausstellungen
| Ausstellung
Shinhanga. Japanische Holzschnitte
Museum Franz Gertsch
Die Ausstellung im Kabinett des Museum Franz Gertsch widmet sich japanischen Shinhanga-Drucken. Diese neue Art des Holzschnitts aus den 1920er bis 1960er Jahren verbindet alte Tradition und Technik mit modernen Motiven, Kompositionen und internationalen Themen. Die Schau konzentriert sich auf ikonische Ansichten der Schweiz und von Japan, die von Hiroshi Yoshida (1876–1950) geschaffen wurden, zeigt aber auch Werke anderer Shinhanga-Künstler, die für ihre innovativen Bilder von Japan bekannt sind.
Ausstellungen
| Ausstellung
Shinhanga. Japanische Holzschnitte
Museum Franz Gertsch
Die Ausstellung im Kabinett des Museum Franz Gertsch widmet sich japanischen Shinhanga-Drucken. Diese neue Art des Holzschnitts aus den 1920er bis 1960er Jahren verbindet alte Tradition und Technik mit modernen Motiven, Kompositionen und internationalen Themen. Die Schau konzentriert sich auf ikonische Ansichten der Schweiz und von Japan, die von Hiroshi Yoshida (1876–1950) geschaffen wurden, zeigt aber auch Werke anderer Shinhanga-Künstler, die für ihre innovativen Bilder von Japan bekannt sind.
Ausstellungen
| Ausstellung
Simone Fattal. Walk I, II, III
Robert Walser-Zentrum
Die 1942 in Damaskus geborene und in Beirut aufgewachsene Simone Fattal lebt heute nach Jahren in Kalifornien vorwiegend in Paris. Über Robert Walser sagt sie, es sei »unmöglich, ihn zu lesen und ihn dann zu vergessen oder von ihm nicht tief bewegt und aufgewühlt zu sein«. Die drei Werke Walk I, Walk II und Walk III entstehen 2020 unmittelbar nach der Lektüre von Carl Seeligs Buch Wanderungen mit Robert Walser. Impulsiv trägt sie die Farbe direkt aus der Tube auf die Leinwand auf. Simone Fattal versteht die Spaziergänge, Wanderungen und Ausflüge als kleine Auswege, als ›Fluchten‹, als ein Weglaufen aus der Enge, in der Robert Walser gefangen war – Rituale, Wiederholungen, Selbsterfahrungen, Einblicke in den Alltag der Menschen, Gedankengänge, Selbstbetrachtungen, Momente der Zweisamkeit und der Ruhe. Die Vernissage zur Ausstellung Simone Fattal. Walk I, II, III findet am 15. April 2025, 18 – 20 Uhr im Robert Walser-Zentrum statt. (2. Stock) Es spricht Jacqueline Burckhardt, Simone Fattal ist anwesend. In Zusammenarbeit mit der Galerie Hubert Winter, Wien. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, 13 – 17 Uhr und auf Anfrage
Ausstellungen
| Ausstellung
Franz Gertsch - Porträts und Naturstücke
Museum Franz Gertsch
In dieser Ausstellungsperiode sind im Museum Franz Gertsch grossformatige Malerei und Holzschnitte von Franz Gertsch zu sehen. Die Schau konzentriert sich auf Porträts und Naturstücke. Im ersten Raum werden die vier Gräser-Gemälde aus den 1990er Jahren gezeigt, mit denen Gertsch nach einer mehrjährigen Malpause, in der er sich ausschliesslich mit der Entwicklung seiner neuen Holzschnitttechnik beschäftigt hatte, die Malerei wieder aufnahm. „Gräser I“ (1995/96) zeigt in starker Vergrösserung einen Abschnitt des schilfartigen Grases (Waldzwenke) aus seinem Garten in Rüschegg. Für „Gräser II“ (1996/97), „Gräser III“ (1997) und „Gräser IV“ (1998/99) nutzte der Künstler Ausschnitte aus dem eigenen ersten Bild als Vorlagen. Gertsch verfolgte in dieser Serie einen konzeptuellen Umgang mit der eigenen Malerei, indem er das erste Gemälde wieder aufgriff, vergrösserte und mit Ausschnitten und Belichtungen spielte. Der zweite Raum der Ausstellung ist neben Schwarzwasser-Holzschnitten den grossformatigen Porträts gewidmet. Die Modelle für die hier gezeigten Drucke, „Natascha IV“ (1987/88), „Dominique“ (1988), „Doris“ (1989) und „Silvia“ (2001/02), waren junge Frauen in ihren frühen Zwanzigern aus der Umgebung und Bekanntschaft von Franz Gertsch. Mitte der 1980er Jahre hatte Gertsch seine eigene Art des grossformatigen Farbholzschnitts entwickelt, der sich in wesentlichen Punkten von seinem frühen Holzschnittwerk unterscheidet. Waren die frühen Holzschnitte im klassischen Schwarzlinienschnitt gehalten und arbeiteten mit einem System aus schwarzen Umrisslinien, sind die späteren Holzschnitte durch ein System von so genannten «Lichtpunkten» geprägt – die Darstellung des Motivs ergibt sich aus dem Zusammenspiel der hellen Stellen des Druckes. Franz Gertsch ging hier (wie bei seiner Malerei) von einer fotografischen Vorlage aus – er übersetzte das Licht einer farbigen Diaprojektion beim Bearbeiten des Druckstocks aus Lindenholz mit dem Hohleisen in ein System von hineingeschnittenen Punkten und nichtbearbeiteter Fläche. Die Holzschnitte wurden anschliessend vom Künstler und seinem Druckerteam in kleinen Auflagen von Hand auf handgeschöpftes Japanpapier gedruckt. Zu Beginn dieser Phase bearbeitete der Künstler mehrere Platten für ein Sujet und druckte dann verschiedene Motiv- und Tonplatten übereinander. In dieser Ausstellung kann man das an «Natascha IV» und «Silvia» nachvollziehen. Bei den weiteren Holzschnitten, etwa «Dominique», druckte er mit einer Platte eine Farbe und erhielt so das vollständige Bild. Weitere Gemälde und Holzschnitte des Künstlers sind im Erweiterungsbau ausgestellt. Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle. (Bild: Holzschnitt, 218 x 157 cm; Handabzug 17/18 auf Kumohadamashi Japanpapier von Heizaburo Iwano, 244 x 184 cm, Türkis verblaut; Museum Franz Gertsch, Burgdorf, © Franz Gertsch AG)
Ausstellungen
| Ausstellung